(openPR) Westendorf, 6. April 2009. Dunkle Stellen an den Fensterrahmen, Kondenswasser hinterm Glas, desolate Rolläden: spätestens beim ersten Frühjahrsputz treten Winterschäden unübersehbar zutage. Fenster sind das empfindlichste Element einer Fassade und sind deshalb von Witterungsschäden besonders stark betroffen. Aus diesem Anlass rief perfecta Fenster, ein Spezialist für Fenster- und Türenwechsel, heute Hausbesitzer und Mieter zum „Frühjahrscheck“ auf. Das Familienunternehmen hat zu diesem Zweck eine Checkliste entwickelt, mittels derer Verbraucher prüfen können, ob ihre Fenster nach dem langen Winter reif für die Sanierung sind. Besonders ältere Fensterrahmen aus Holz werden von Frost und Feuchtigkeit angegriffen und werden anfällig für Energieverlust und Zugluft. Aber auch Balkon- und Terrassentüren sind betroffen: Wind und Wetter richten häufig Schäden an Rahmen, Insektengittern und Sonnenschutz an.
Fensterwechsel: 6 Warnsignale, die Hauseigentümer und Mieter beachten müssen:
1. Dunkle Flecken sind im Holz des Fensterrahmens zu sehen, vor allem im Wetterschenkelbereich, d.h. im unteren Bereich des Fensters
2. Das Holz ist morsch und bröckelt bzw. „spreißelt“
3. Die Fenster lassen sich schwer schließen.
4. Steht oder sitzt man vor dem Fenster, so ist Zugluft zu spüren.
5. Die Verglasung wird blind.
6. Häufige Bildung von Kondenswasser zwischen den Fensterscheiben
„Das Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, um alte Fenster zu überpüfen und auszuwechseln, denn marode Fenster führen zu Energieverlusten und Zugluft“, kommentiert Ulrich Lanzinger, Montageleiter bei perfecta Fenster. „Hinzu kommt, dass wir in den „Draußenmonaten“ Gebäude viel häufiger von außen sehen und darum Fenster und Türen stärker wahrnehmen. Und natürlich wünscht sich jeder Hausbesitzer, dass dann die eigene Hausfassade möglichst sauber und einladend aussieht.“
Ähnlich wie die Abwrackprämie für PKWs gibt es auch für den Fensterwechsel Zuschüsse vom Staat. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert seit dem 1. Januar 2009 den Wechsel alter Fenster für alle Wohngebäude, die vor 1995 gebaut wurden. Die Fördermittel werden in Form eines Zuschusses gewährt, der mindestens 5 Prozent der Renovierungskosten und bis zu 2.500 Euro beträgt. Der Zuschuss wird für Ein- oder Zweifamilienhäuser gewährt oder aber für Wohneigentümergemeinschaften mit mindestens drei Wohnparteien. Renovierer können die Fördermittel bei der KfW beantragen. Mit der Förderung möchte die Bundesregierung die Energieeffizienz deutscher Wohnhäuser erhöhen. In Deutschland sind aktuell weniger als die Hälfte aller Fenster mit Wärmeschutzverglasung ausgestattet: der größte Teil der 560 Millionen Fenster ist noch auf dem Stand von vor 1995 oder gar 1978.




