(openPR) Auf der Suche nach kreativen Marketingmodellen für unsere Unternehmen propagieren immer mehr Werbe- und Kommunikationsagenturen ein 360 Grad Denken um Kampagnen oder Werbestrategien erfolgreicher zu machen. Doch Vorsicht! Gerade in Zeiten stagnierender oder gar schrumpfender Werbeetats kann das fatal sein. Sind wir doch mal ehrlich: Wo bewegen wir uns hin, wenn wir uns um unsere eigene Achse drehen? Wertsteigernde und messbare Marketingstrategien sollten Zielsetzung sein, in einem immer komplexer werdenden Intransparenz-netzwerk aus online Agenturen, Webstrategen und Kommunikationsberatern.
Die zentrale Frage mancher Marketingentscheider sollte lauten: Wie kann unser Kunde die Potenziale einer 360 Grad Perspektive für sein Unternehmen nutzen?
Die Antwort scheint einfach: In dem sich das Unternehmen über seine Kommunikations- und Marketingziele im Klaren ist.
Bei der Definition dieser Ziele sollten Werbeagenturen beratend zur Seite stehen und nicht ihren 360 Grad „Schutzschirm“ aufhalten, um möglichst viel Etat abzubekommen. Eine klare und eindeutige Botschaft für eine Marke zu formulieren und diese dann auf direktem Wege zur Zielgruppe zu kommunizieren wird durch den 360 Grad Aktionismus sicher nicht einfacher. Ganz im Gegenteil birgt eine solche Marketingausrichtung die große Gefahr einer multimedialen Fehlwahrneh-mung beim Konsumenten. Positiv kann eine 360 Grad Betrachtung immer dann sein, wenn für die Marke neue Kommunikationskanäle in die Werbemaßnahmen integriert werden, denn Unternehmen setzen immer noch zu sehr auf klassische Strategien. Zeigt Ihnen ihre Betrachtung schließlich neue Wege auf, dann sollten Unternehmen sich für eine überschaubare Expedition auf den Längen- und Breitengraden Ihres individuellen Marketingplaneten entscheiden und die vorhandenen Mittel zielgerichtet einsetzen.












