(openPR) Dunkelbraune Augen. Nicht so blickdichte, die die Gedanken dahinter abschirmen. Diese braunen Augen lassen die Seele durchscheinen. Dunkle, volle Haare mit Lichtreflexen, sonnenwarme Haut. Schöne Hände. Groß, sportlich-schlank, elegant. Kein Zweifel – Silvio d’Anza ist ein attraktiver Mann. Was aber weit mehr noch für ihn einnimmt, ist diese sanfte Höflichkeit und zurückhaltende Aufmerksamkeit, die ihm eigen ist. Werte, die leider allzu oft verloren gegangen sind in unserer Zeit. Zuvorkommenheit, die heute bald so irritiert wie ein unerwartetes Kompliment. Silvio d’Anza ist kein cooler Ragazzo. Silvio d’Anza ist ein Mann. Ein Gentleman.
Lebendiger, von italienischem Dolce Vita inspirierter Charme in Dur wechselt mit besinnlichen Momenten in Moll. Dann spürt man seine Herkunft aus Kroatien. Das Land hat Zeiten erlebt, die alles andere als sonnig waren. So kommt es, dass Silvio d’Anza am 29.9.74 nicht an der dalmatinischen Küste geboren wurde, sondern in Frankfurt.
Mama Draga und Papa Ante waren noch nicht einmal zwanzig Jahre alt, als sie sich mit schwerem Herzen und leichtem Gepäck auf den Weg nach Deutschland gemacht haben. Aber hier gab es Arbeit. Man war tatkräftig und freute sich auf eine bessere Zukunft. Die harten Anfangsjahre der Familie haben den Jungen geformt. Für ihn war nichts selbstverständlich. Man musste bescheiden sein und sich gleichzeitig durchsetzen. Sein Lebensmotto wurde: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“
Die Eltern unterstützten Silvio, wo immer es ging. Teamfähigkeit, Ausdauer und Reaktionsschnelligkeit lernte er in der Fußballjugend. Selbstvertrauen, Konzentration und einen blauen Gürtel erlangte er mit Karate. Geschwommen ist er auch, aber weniger, um als Erster anzuschlagen. Wenn Silvio seine Bahnen durchs Wasser zog, stellte er sich immer vor, eines Tages in Dalmatien am Strand anzukommen. Die Sehnsucht nach Sonne und Meer ist tief verwurzelt.
Schon vor den sportlichen Aktivitäten zeigte sich die Liebe zur Musik. Zur Begeisterung seines Vaters, der seine eigene Musikalität nicht ausleben konnte, wünschte sich Silvio ein kleines Junior-Keyboard. Da war er gerade vier. Er lernte es autodidaktisch zu bedienen und war ernsthaft dabei. Zwei Jahre später, mit sechs Jahren, sah er einen Film über Caruso, der mit dem damals weltberühmten Mario Lanza großen Eindruck auf den Jungen machte. Besonders das „Ave Maria“ von Charles Gounod hatte ihn verzaubert und fortan sang er es, sowie er ein Publikum hatte. In der Schule, beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, bei Familenfeiern. Ein Stuhl oder ein Tisch war Bühne genug für den Knirps.
Weitere Erfahrungen sammelte er im Kirchenchor und beim Orgelspiel.
Mit 14 Jahren erhielt er professionelle Gesangsstunden. Der nächste Schritt war eine Musicalschule, aber er wollte auf die Opernbühne, es seinem Idol Mario Lanza gleichtun. Mit 16 Jahren stellte er sich zu einem Probesingen für die Ausbildung am Frankfurter Konservatorium vor – und wurde genommen, als einer von fünf unter 500 Kandidaten für ein Gesang- und Klavierstudium.
Dafür musste er das Fußballspielen aufgeben. Immerhin war er schon so was wie eine regionale Berühmtheit auf dem Spielfeld. Das war damals eine harte Entscheidung, vom Vater ausbedungen. Heute gibt Silvio ihm Recht – man muss sich konzentrieren, wenn man als Sänger ernst genommen werden will.
Er genoss das Künstlerleben, den Applaus, Gastspiele mit den italienischen Paraderollen im In- und auch im Ausland, die langjährigen Engagements z. B. an der Frankfurter Oper, das Reisen und die Galaauftritte. Aber schon bald kamen ihm Bedenken: Das war eigentlich nicht sein Ziel, immer nur das nachzusingen, was andere vor langer Zeit geschrieben hatten. Nichts gegen Verdi und Puccini – mindestens Rossini hätte heute aber ganz andere Stücke geschrieben. Silvio wollte sich auch zeitgemäßer ausdrücken. Er schrieb die Opern einfach um. Aber noch etwas störte ihn am Opernbetrieb: Ihm lagen die ausgefallenen, aus seiner Sicht manchmal sogar albernen Regieanweisungen der modernen Inszenierungen ganz und gar nicht.
Aber nicht umsonst war Mario Lanza sein Vorbild. Dieser begnadete Opernsänger provozierte seinerzeit auch und nahm italienische Schmachtfetzen in sein Repertoire auf. „O Sole Mio“ zum Beispiel, oder sogar die ersten Rock-’n’-Roll-Adaptionen und Pop-Variationen. Das inspirierte Silvio, er verließ die tradierte Opernwelt. Jetzt nahm er den Namen d’Anza an, um den Weg, den Mario Lanza aufgezeigt hatte, weiterzugehen.
Während Klassik-Tenöre sich meist nur andere Klassik-Tenöre anhören, saugt er jetzt andere Stilrichtungen in sich auf: Songs von Connie Francis, Dean Martin, aber auch Udo Jürgens und Roy Black. Alles Liebeslieder, mit Gefühl und Stil gesungen. Was gibt es Schöneres, als das allerschönste Gefühl in der Seele eines Menschen zum Klingen zu bringen? Silvio d’Anza hat nicht nur die Stimme dazu – lyrisch sanft, aber auch schimmernd und strahlend. Wichtiger noch: d’Anza liebt. Mit ganzer Hingabe. Wem das Herz voll ist, dem läuft die Zunge über, und so fliegen ihm die Inspirationen für eigene Lieder nur so zu.
Alle Texte seiner selbst geschriebenen Lieder sind authentisch. Er mag nichts konstruieren, künstlich dramatisieren. Seine Lieder sind wie seine Gefühle: stark und ehrlich, mal innig, mal leidenschaftlich.
Sogar wenn er Coverversionen singt wie Elvis’ „Crying in the Chapel“
(das hinreißende „Du hast ja Tränen in den Augen“) oder der Klassiker „Marina“, verändern sie sich mit seiner Interpretation zu seinen ganz persönlichen Anliegen.
Damit alles stimmig und stimmlich aus einem Guss bleibt, textet, produziert und arrangiert d’Anza seine Lieder selbst. Damit nimmt er eine Sonderstellung in diesem Genre ein. Sein jüngerer Bruder Manuel wirkt als Gitarrist mit.
So, wie die Liebe keine Sprachbarrieren kennt, wechselt Silvio d’Anza
vom Deutschen ins Italienische, vom Spanischen ins Kroatische und wird
doch immer verstanden.
Manche der Lieder sind Zeitreisen. „Buona Sera Angelina“ zum Beispiel oder „Te voglio bene heißt ich liebe dich“, sie sind mit Absicht ganz in der Tradition der Sechzigerjahre gehalten, man hört förmlich die Vespas schnurren und die Gondolieri rufen.
D’Anzas Lieder sind kleine Drei-Minuten-Träume. Zum Autofahren im Cabrio, für Sommernächte am Strand oder auf dem Balkon. Es sind Fluchten aus dem Alltag. Und: Man kann seine Partnerin/seinen Partner in den Arm nehmen und wunderbar danach tanzen. Perfekte Harmonie.
Der Song „Du bist wie die Sterne“ war bereits in der Schweiz veröffentlicht und hat sich dort zum Hit entwickelt.
D’Anzas Lieder sind Liebesbriefe. An Nicole, die ihm mal ziemlich zu schaffen gemacht hat („Du hast gewonnen“), an Angelina, an Marina und immer wieder an Aleksandra, obwohl er gerade sie in den Texten nicht beim Namen nennt, denn eigentlich denkt er in jeder Zeile an sie, seine blonde Traumfrau.
Für ihn ist sie die schönste Frau der Welt. Sie kennen sich schon ganz lange. Ein „Ja“ war ihm in der Kirche zu wenig, um seine Liebe auszudrücken: Am Altar sang er ihr vor allen Gästen sein schönstes Lied: „Heute, morgen, für immer“. Die Hochzeit ist ein Jahr her.
Es war ein gutes Jahr. Bestätigt und immer unterstützt von „Aleks“, die den Lebensunterhalt mit Dolmetschertätigkeiten für slawische Sprachen verdient, kann Silvio seinen Traum von einer Karriere in Deutschland realisieren. Während er in anderen Ländern, besonders in Kroatien, schon lange populär ist, suchte er in Deutschland nach einem Team, das ihm hier bei seinem Durchbruch helfen sollte. Er hat es gefunden. Erfahrene Fachleute, die bei dem erfolgreichen Hamburger Label 105music Annett Louisan, Stefan Gwildis und Ina Müller aufgebaut haben und die zuvor in anderer Position Karrieren wie die von Helmut Lotti, Michelle und den Vikingern gestartet haben.
Auf die Frage, welche Wünsche er sich denn erfüllen würde, wenn sich der Erfolg einstellt, denkt der sympathische Künstler lange nach. Autos? Egal.
Eine teure Uhr? Er braucht keine Statussymbole. Aber dann, doch ja – ein Haus, ein Heim für seine Aleksandra und für ihn, und für die Kinder, die sie sich wünschen. Das wäre schön. Am Meer natürlich. Dann muss man eigentlich nur noch gesund bleiben und alles ist gut. Heute, Morgen, Für Immer.
Quelle: 105 Music GmbH
Links:
www.silviodanza.de
www.myspace.com/silviodanza
www.105music.com












