(openPR) Wasserdruck berechnen, Trimmung optimieren und den Tauchvorgang vorbereiten – diesen nicht alltäglichen Herausforderungen mussten sich in den vergangenen Wochen 19 angehende Wirtschaftsingenieure an der Berufsakademie der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Kiel stellen. Mit Erfolg – denn die Studierenden haben ein Miniatur-U-Boot entwickelt, das jetzt erfolgreich seine Jungfernfahrt durch die Wellen der Ostsee absolvieren konnte.
In nur acht Wochen haben die Studierenden des sechsten und letzten Semesters an der Wirtschaftsakademie ein 500 mm langes und 230 mm breites automatisches U-Boot – eine Aqua-Drohne - im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts entworfen, angefertigt und mit moderner Technik ausgestattet. Das besondere daran: Alle Arbeitsschritte bis hin zur fertigen Drohne wurden von den angehenden Wirtschaftsingenieuren in Eigenregie und in einem festgelegten Budgetrahmen durchgeführt. Die Studierenden setzten hierbei, unterstützt von der Firma ACT Birkenmoor, auf Teamarbeit. „In sieben Projektgruppen haben wir Antrieb, Steuerung, Formbau, Trimmung, Kameratechnik, Energieversorgung, Projektmanagement und Marketing selbst in die Hand genommen“, so der studentische Projektleiter Florian Sczech.
Die Drohne, die von den Studierenden „Oculus“ (lat. Auge) getauft wurde, kann sich nicht nur mit Hilfe einer speziell programmierten Computersteuerung eigenständig unter Wasser bewegen, sondern auch mit einer integrierten Kamera Videos aufzeichnen. „Interessant ist die Idee einer solchen Aqua-Drohne beispielsweise für Bootsbesitzer, aber auch für Reedereien. Mit ihr können ganz einfach bewegte Unterwasseraufnahmen gemacht werden“, erklärt die angehende Wirtschaftsingenieurin Friederike Rathgens.
Doch auch die Studierenden profitieren von ihrer Arbeit an dem kleinen U-Boot. „Dieses abschließende Transfer-Projekt gibt den angehenden Wirtschaftsingenieuren die Möglichkeit, Wissen aus verschiedenen Fachbereichen miteinander zu vereinen, fächerübergreifend zu planen und vor allem das Erlernte praxisbezogen umzusetzen – und das ist unerlässlich für den Job eines Wirtschaftsingenieurs“, so Prof. Dr. Jürgen Rudolph, Fachbereichsleiter an der Berufsakademie der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein.
Weitere Informationen zum Projekt sowie zum dualen Wirtschaftsingenieurstudium an der Berufsakademie sind bei Prof. Dr. Jürgen Rudolph unter Tel. (04 31) 30 16 - 173, per E-Mail unter












