(openPR) Flechum/Lingen. Das Unternehmen Barlage ist von der Zertifizierungsstelle KIWA-Cert aus Hamburg nach SCC (Sicherheits-Certifikat-Contractors) zertifiziert worden. Hierbei wurde das neu eingeführte Managementsystem in den Bereichen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz überprüft.
Dieses Zertifikat wurde in der Petrochemie für Firmen entwickelt, die als Subunternehmer tätig werden wollen. Gemeinsam mit Studenten des Department Management und Technik der Fachhochschule Osnabrück Standort Lingen ist dieses Managementsystem innerhalb von knapp zwei Jahren entwickelt worden und hat das Ziel Gefährdungen am Arbeitsplatz zu vermeiden. Die Studenten analysierten unter der Leitung von Departmentsleiter Prof. Dr. Lothar Budde die Arbeitsprozesse innerhalb des Unternehmens und entwickelten ein Regelwerk zur Vermeidung von Arbeitsunfällen. „Die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule hat sich für beide Seiten ausgezahlt“, ist sich Alexander Dehr, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Firma Barlage sicher. So konnte das Unternehmen von dem Know-how der Fachhochschule profitieren und die Studenten erhielten Einblicke in die Praxis.„Gerade im Rahmen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen hat die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft im Rahmen der stärker geforderten Standards im Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz an Bedeutung gewonnen“, so Prof. Budde. Großes Lob zollte Budde auch der Geschäftsleitung des Unternehmens. „Nur wo Arbeitssicherheit auch gelebt werde, könne ein Managementsystem erfolgreich eingeführt werden“, ist er überzeugt. Bei solchen Managementsystemen handele es sich um dynamische und kontinuierliche Prozesse, welche in regelmäßigen Audits überprüft werden. Bei der Firma Barlage haben sich die Bemühungen laut Alexander Dehr bereits gelohnt. So nahmen die meldepflichtigen Unfälle im vergangenen Jahr stark ab. „Gerade im globalen Wettbewerb ist die Implementierung von solchen Managementsystemen ein deutliches Zeichen für Qualität und wird von den Konzernen bei der Vergabe von Aufträgen vorausgesetzt“, so die Fachkraft für Arbeitssicherheit.













