(openPR) München – 26. März 2009: Neue Materialien und Techniken sollen die Fahrzeuge in Zukunft leichter machen - ist die Recyclingindustrie für diese automobile Zukunft gerüstet? Dieser Frage geht das Team des RECYCLING magazins in der Titelstory der aktuellen Ausgabe nach.
Die Zukunft steht vor der Tür
In Computersimulationen der Automobilhersteller und in den Köpfen deutscher Wissenschaftler ist das Auto der Zukunft schon vom Band gelaufen. Ganz offenkundig wird sich in den kommenden Jahren im Fahrzeugbau mehr verändern als in den Jahrzehnten zuvor.
Um Sprit sparende, leichtere Autos bauen zu können, müssen neue, leichtere Materialien her. Materialien, die auf die Recyclingindustrie zukommen, wenn die Autos der Zukunft schrottreif geworden sind. Denn was die Automobilkonzerne planen, wirkt sich auf die Shredderbetriebe und Recycler aus – sie müssen Jahre später das auseinandernehmen, was die Automobilbauer zusammengesetzt haben. Vor allem der Anteil an Kunststoffen und sonstiger Verbundmaterialien wird immer größer werden. „In diesem Bereich ist noch viel möglich. Zwar wird es auch im Stahlbereich Verbesserungen geben, aber der Einsatz von Stahl wird rückläufig sein“, sagt Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer.
„Es wird so einiges auf die Branche zukommen“, so der Direktor des Center Automobile Research (CAR) an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Neben einem erhöhten Kunststoffanteil werden vermehrt Lithium-Ionen-Batterien zu recyceln sein. „Ans Recycling wird meist erst in den letzten fünf Minuten gedacht“, mahnt der Professor sowohl Autohersteller als auch die Recyclingbranche, sich bereits jetzt damit auseinanderzusetzen. Kunststoffe und Lithium-Batterien sind aber beileibe nicht alles, was in näherer Zukunft auf Demontage- und Shredderbetriebe zukommen wird.
Noch bleibt Zeit, neue Techniken und Werkzeuge zu entwickeln, um mit dem zukünftigen automobilen Schrott umweltgerecht und Ressourcen schonend fertig zu werden.
Die aktuelle Ausgabe RECYCLING magazin ist ab sofort unter www.recyclingmagazin.de erhältlich.















