(openPR) Verbot würde flächendeckende Rundum-Versorgung der Bürger einschränken
Berlin, 20. März 2009. Die Versand-Apotheke aponeo.de warnt, ein Versandverbot von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln (Rx-Verbot) könne die vollständige Versorgung aller Bürger nicht mehr gewährleisten. Zudem würde der bislang mündige Verbraucher maßgeblich in seiner Wahlfreiheit eingeschränkt. Der Gesundheitsausschuss des Bundesrates hatte sich am vergangenen Mittwoch für ein Rx-Verbot ausgesprochen. Am 3. April 2009 wird der Bundesrat zu den Empfehlungen des Ausschusses tagen.
Jede deutsche Versand-Apotheke wird von einer Präsenz-Apotheke betrieben und unterliegt höchsten gesetzlichen Anforderungen. So wird u.a. ein Qualitätsmanagementsystem gefordert und dass sie als Vollsortimenter gegenüber dem Kunden auftritt. „Wie jede Vor-Ort-Apotheke auch erwerben wir unsere Medikamente über den pharmazeutischen Großhandel. Das heißt: Arzneimittelfälschungen sind ausgeschlossen. Daher muss es in Deutschland ansässigen Versand-Apotheken weiterhin erlaubt sein, rezeptpflichtige Medikamente zu vertreiben“, sagt Konstantin Primbas, Inhaber und Apotheker bei APONEO.
Seit Januar 2004 ist der Versand von Medikamenten in Deutschland erlaubt. Laut einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) kauft rund ein Viertel der Deutschen Arzneien online. Ein Rx-Verbot wurde von über 50 Prozent der Befragten abgelehnt. Demnach erwartet der Verbraucher, in einer Internet-Apotheke dasselbe Sortiment wie in einer normalen Apotheke kaufen zu können. Ein Rx-Verbot einzuführen, hieße, den Bürger seiner Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit zu entziehen. In der Schweiz beispielsweise dürfen nur Rx-Medikamente versendet werden.
Der Kunde erkennt seriöse Online-Apotheken auf einen Blick am Impressum. Dieses muss den Namen des Inhabers, der Apotheker in Deutschland ist sowie die Adresse des Firmensitzes, die zuständige deutsche Aufsichtsbehörde und Apothekenkammer aufweisen.













