(openPR) Beiersdorf Vorstand bekräftigt Wachstumsziel: Umsatzverdopplung in 10 Jahren– Gewinn 2003 erneut auf Rekordniveau
Trotz der erheblichen gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen, die als nicht nur kurzfristig eingestuft werden, bekräftigte der Beiersdorf Vorstand noch einmal sein Umsatzziel. Dr. Rolf Kunisch, der Vorstandsvorsitzende der Beiersdorf AG, sagte am 30. März 2004 vor der Presse in Hamburg, dass in den nächsten 10 Jahren der Umsatz – bei einer Nettoumsatzrendite von über 7% – verdoppelt werden kann. Dies würde der Entwicklung der letzten 10 Jahre entsprechen.
Nach einem erneuten Rekordjahr in 2003 erwartet der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens auch in 2004 ein operatives Umsatzwachstum, das über der Rate des Vorjahres liegen wird. Zur Zeit lässt sich aber – wie auch bei den anderen Konsumgüterunternehmen – eine detaillierte Jahresprognose wegen der Unwägbarkeiten der Währungskurse und der aktuellen konjunkturellen Entwicklung noch nicht seriös abgeben.
Rekordjahr in Zahlen
2003 stieg der Umsatz wechselkursbereinigt um 4%. Zu aktuellen Wechselkursen lag der Umsatz bei 4,673 Mrd. € (i.V. 4,742 Mrd. €). Das EBIT stieg um 2,6% auf 484 Mio. € (i.V. 472 Mio.), die Umsatzrendite auf 10,4% (i. V. 9,9%).
Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich um 3,5% auf 301 Mio. €; damit stieg die Netto-Rendite auf 6,4% (i.V. 6,1%).
Der Gewinn je Aktie stieg auf 3,50 € (i.V. 3,37 €). Dies ist ein Plus von 3,9%.
Die Dividende soll auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand auf 121 Mio. € bzw. 1,60 € je dividendenberechtigter Aktie (i.V. 118 Mio. € bzw. 1,40 € je Stückaktie) steigen. Die von Beiersdorf selbst gehaltenen Aktien sind nicht dividendenberechtigt.
Unterschiedlich war auch im vergangenen Jahr die Entwicklung in den einzelnen Regionen; diese Zahlen spiegeln auch deutlich das allgemeine Konsumklima wider. In Deutschland war ein Rückgang von 1,4% zu verzeichnen. 27,1% aller Umsätze wurden hier erzielt. In Europa (ohne D) lag das Wachstum zu konstanten Kursen bei 6,8%, der Anteil jetzt bei 47,3%. In Nord- und Südamerika lag der Zuwachs ohne Wechselkursveränderungen bei 2%, der Anteil bei 14,8%. Auf Afrika, Asien und Australien entfallen 10,8% des Umsatzes; die Wachstumsrate lag hier bei 8,5%.
Qualität des Umsatzes – bereits 170 Nr.-1-Positionen
Dr. Rolf Kunisch wies vor allem auf die qualitativen Verbesserungen des Umsatzes hin. Gab es 1997 weltweit 50 Nr.-1-Positionen für die Beiersdorf Marken in den einzelnen Produktkategorien, so waren es im vergangenen Jahr bereits über 170 Nr.-1-Positionen.
Neu: Klare Aktionärsstruktur
Das vergangene Jahr brachte für das Unternehmen wesentliche Veränderungen, die in ihrer Folge den Konzern schneller und flexibler machen werden. Nach zweijähriger Ungewissheit gibt es mit der Tchibo AG, Hamburg, mit 49,96% nur noch einen Großaktionär, so dass notwendige Entscheidungen – z. B. bei Akquisitionen – schnell und erfolgreich herbeigeführt werden können. Weitere Anteile werden von der HGV mit 10% und von der Allianz mit 7,85% gehalten. Seit Beendigung des Aktienrückkaufprogramms hält die Beiersdorf AG knapp 10% eigene Anteile.
Neu: Effiziente Konzernstruktur
Zur höheren Effizienz wird auch die Konzentration auf das Markengeschäft beitragen. Das professionale Geschäft wird seit 2001 in eigenständigen Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften geführt. Diesem Ziel folgt auch die neue Konzernstruktur. So besteht der Vorstand des Konzerns nur noch aus 5 Personen; neben dem Vorsitzenden gibt es die Ressorts Marken (Brands), Supply Chain, Finanzen und Personal (Human Resources). Die ehemalige Sparte tesa (70% des Umsatzes entfällt auf industrielle Kunden) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Beiersdorf AG. Das Professionalgeschäft der ehemaligen medical Sparte wird unter dem Namen BSN medical GmbH & Co. KG, Hamburg, als ein Gemeinschaftsunternehmen (Anteil 50%) mit Smith and Nephew plc., London, geführt.
Das Handout zur Bilanzpressekonferenz finden Sie hier.








