(openPR) Keine nennenswerten Abweichungen zu vorab bekannt gegebenen Geschäftsjahreszahlen
Ausblick zurückhaltend optimistisch
Aßlar, 31. März 2004: Nach Bekanntgabe vorläufiger Zahlen am 2. März 2004 hat die PVA TePla AG heute im Rahmen ihres Geschäftsberichts 2003 die endgültigen und geprüften Zahlen des Konzernabschlusses 2003 veröffentlicht. Gegenüber den vorläufigen Zahlen ergaben sich keine nennenswerten Abweichungen.
Das ehrgeizige Ziel des Managements, schon im ersten Jahr nach der Ende 2002 vollzogenen Fusion von PVA und TePla ein operativ ausgeglichenes Ergebnis auszuweisen, konnte nicht erreicht werden. Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres hatten – bei gleichwohl noch negativen Quartalsergebnissen - einen positiven Trend gezeigt. Mit nur 7,8 Mio. € im vierten Quartal und 38,9 Mio. € im Gesamtjahr 2003 (VJ Gesamtjahr pro forma 46,7 Mio. €) blieb der Konzernumsatz jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von –5,5 Mio. € resultiert aus fehlenden Deckungsbeiträgen aufgrund des unterplanmäßigen Umsatzes (trotz von 19,8 Prozent auf 26,7 Prozent verbesserter Bruttomarge) sowie Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 1,2 Mio. €. Die Kostenentlastung kam und kommt sukzessive zum Tragen – teilweise auch erst im laufenden Geschäftsjahr 2004. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei –5,7 Mio. €. Der Jahresfehlbetrag 2003 belief sich auf 2,9 Mio. € (VJ pro forma –12,5 Mio. €). Trotz eines Auftragseingangs in Höhe von nur 38,0 Mio. € (VJ pro forma 44,7 Mio. €) verzeichnet der Konzern zum Jahresende 2003 einen gegenüber dem Vorjahr (9,4 Mio. €) um rund 17 Prozent erhöhten Auftragsbestand. Dieser beträgt nach Abzug der gemäß Fertigstellungsgrad bereits berücksichtigten Umsätze 11,0 Mio. €.
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2004 für den Konzern die Rückkehr in die operative Gewinnzone, nachdem die wesentlichen Kostenstrukturen an die Geschäftsentwicklung angepasst wurden und in einzelnen Absatzmärkten eine gesteigerte Nachfrage zu verzeichnen ist. Der vollständige Geschäftsbericht ist im Internet unter www.pvatepla.com - Rubrik Investor Relations - verfügbar.
Über PVA TePla
Die PVA TePla AG ist aus der Verschmelzung der TePla AG mit der PVA Vakuum-Anlagenbau GmbH hervorgegangen und ist seit Jahrzehnten etablierter Anbieter für Systeme und Anlagen zur umweltfreundlichen Erzeugung und Bearbeitung hochwertiger Industrie-Werkstoffe. Als Vakuum-Spezialist für Hochtemperatur und Plasma ist PVA TePla im Weltmarkt führend bei Hartmetall-Sinteranlagen, Kristallzuchtanlagen sowie Anlagen zur Oberflächenaktivierung mittels Plasma. Mit ihren Systemen und Dienstleistungen unterstützt PVA TePla wesentliche Prozesse von Industrieunternehmen, insbesondere in der Metall-, Keramik-, Kunststoff-, Halbleiter-, Hartmetall- und Elektro-/ Elektronikindustrie, aber auch Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die sich mit Materialtechnologien befassen.
Darüber hinaus bietet das Unternehmen innovative Komponenten und Lösungen für die Reinigung von Frischwasser, Abwasser sowie von Oberflächen durch UV-C-Strahlung. Seit dem 21. Juni 1999 werden die Aktien des High-Tech Unternehmens an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt, seit dem 1. Januar 2003 notiert die Aktie im Börsensegment Prime Standard (ISIN DE0007461006, Reuters TPEG).




