(openPR) TEC+CCS 9.0 mit neuem Outfit und erweiterten Funktionen
Tübingen, 11. März 2008 – TEC+CCS gehen in die neunte Generation. Die Programme des Tübinger Werkzeugherstellers Walter AG sind für viele Zerspaner weltweit inzwischen zu einem unverzichtbaren Utensil geworden, wenn es um die Auswahl der richtigen Werkzeuge und Schnittdaten geht.
Hinter der aktuellen Softwareversion 9.0 von TEC+CCS stehen mehr als 15 Jahre Entwicklung und Erfahrung. Am Augenfälligsten ist das neue Design der Software. Die Bildschirmmasken werden dem neuen Auftritt von Walter gerecht, der die Kompetenzmarken Walter, Walter Prototyp und Walter Titex vereint. Hinter der neuen Oberfläche verbergen sich aber auch zahlreiche neue Funktionen, die den Versionssprung rechtfertigen. „Die letzten beiden Release 8.1 und 8.2 standen nur online zum Download zur Verfügung“, so Dr. Peter Müller, der bei der Walter AG verantwortlich ist für die Weiterentwicklung von TEC. „Die neue Version 9.0 ist jetzt wieder als CD erhältlich, so dass sie in der Fertigung auch auf Computern ohne Netzwerkanschluss aufgespielt werden kann.“ Walter liefert die Software wie gewohnt kostenlos an die Kunden.
Gemeinsam ist beiden Softwarebestandteilen, dass die dahinter stehende Datenbank auf den neuesten Stand gebracht wurde. Das heißt, alle aktuellen Werkzeuge von Walter Titex und Walter Prototyp sind mit den relevanten Daten und Preisen hinterlegt. Ebenfalls überarbeitet: die Anzeige der Rabattgruppen. Durch diese Funktion lassen sich die Kosten des Werkzeuges pro Loch noch genauer kalkulieren als bisher, vor allem wenn der Anwender seine Nettopreise einpflegt.
Während CCS von jeher nach Kosten pro Gewinde oder beim Fräsen pro Meter Fräsweg Werkzeugvorschläge abgab, wurden bei TEC die Werkzeuge anders vorgeschlagen. Dort gab es speziell hinterlegte Empfehlungslisten, die im Hintergrund zur Werkzeugfindung herangezogen wurden. Jetzt haben die Softwareentwickler bei Walter die Auswahl von Bohrwerkzeugen in TEC an CCS weiter angeglichen. Die Werkzeugempfehlungen sind in der neuen Version nach Kosten pro Loch aufgelistet. Dabei sind Parameter wie Groß- oder Kleinserie wählbar. So integriert die Sortierung jetzt auch den Werkzeugverbrauch. Das Besondere hierbei: Das Programm berechnet nicht nur die Kosten bis zum Ende der Standzeit, sondern bezieht auch die Kosten für das Reconditioning, also das Wiederaufbereiten eines Werkzeugs, mit ein. Weitere Parameter, die bei der Berechnung berücksichtigt werden: Bohrzyklen, Maschinenstundensatz (voreingestellt sind dabei 100 €), Bearbeitungsstrategie und Prozesszeit.
Genaue Informationen zur Bearbeitungsstrategie
Eine weitere Änderung in TEC: Pilotbohrer werden nicht mehr im normalen Bohrmenü mit aufgeführt, sondern können nur dann ausgesucht werden, wenn zuerst ein Tieflochbohrer ausgewählt wurde. Der Anwender bekommt so zwei ideal aufeinander und auf den Bearbeitungsfall abgestimmte Werkzeuge, die ein Höchstmaß an Produktivität versprechen.
Ebenfalls ein neues Feature sind die sogenannten Lüftmuster. Neben den hochmodernen Bohrern mit Innenkühlung hat der Werkzeugspezialist auch nach wie noch vor „ganz normale“ HSS-Bohrer im Programm. Im Technologieteil des Programms erhält der Zerspaner daher genaue Informationen zur Bearbeitungsstrategie und den Lüftzyklen. So sorgt das Programm für höhere Prozesssicherheit.
CCS mit neuer Strategie
Auch bei CCS hat sich unter der neuen Oberfläche etwas getan. Neben der Aufnahme von Inch-Werkzeugen werden jetzt auch NC-Programme für das Helix-Gewindefräsen aus der Datenbank generiert. Josef Gießler, verantwortlich für CCS bei Walter, erklärt genau, um was es geht: „Gerade beim Einsatz unserer neuen Microfräser bei kleinen M1.6-Gewinden bis zu einer Tiefe von 3xd hat sich das Helixfräsen bewährt. Allerdings bedeutet dies eine komplette Programmieränderung in den Steuerungsprogrammen, die wir jetzt in die neue Version eingepflegt haben.“ So lassen sich mit dieser Bearbeitungsmethode Gewinde bis zu einem Durchmesser von M8 fertigen.
Bild1: Programmeinstiegsmaske TEC+CCS
BU: Neue Funktion in einem frischen Outfit: TEC+CCS erscheinen jetzt in der Versionsnummer 9.
http://www.pr-x.de/uploadfiles/pictures//1003_154728_Start_new1_aktiv.jpg
Bild2: Walter Prototyp VHM Gewindefräser M1.6
BU: Prototyp VHM-Gewindefräser M1.6: Für den effektiven Einsatz der Kleinen sorgen die Schnittdaten und NC-Programme aus TEC+CCS.
http://www.pr-x.de/uploadfiles/pictures//1702_225546_Threadmilling_M1.jpg
Bild3: XD-Bohrer
BU: XD-Bohrer von Walter Titex: Damit Pilotbohrer nur für das Tieflochbohren herangezogen werden können, ist in der Werkzeugauswahlsoftware TEC+CCS ein extra Menü für das Tieflochbohren enthalten.
http://www.pr-x.de/uploadfiles/pictures//1003_155447_Walter-Titex-XD-Bohrer_30xd.jpg











