(openPR) Schlagmann appelliert an Bayerns Innenminister Herrmann, den Wohnungsbau in Deutschland zu stärken
München, 05.03.2009. „Ist Deutschland schon gebaut?“, mit dieser Frage, eröffnete Johannes Edmüller, Geschäftsführer der Schlagmann Baustoffwerke, am vergangenen Dienstag den 12. Bayerischen Mauerwerkstag. Vor rund vierhundert Architekten, Planern und Bauunternehmern, forderte er Bayerns Innenminister Herrmann auf, seinen Einfluss in Berlin geltend zu machen, um den Wohnungsbau in Deutschland wieder in Gang zu bringen. Vor einigen Jahren beantwortete die politische Spitze in Deutschland diese Frage mit „Ja, Deutschland ist gebaut“. Was dann passierte, ist bekannt: der Wohnungsbau wurde nahezu einem Kahlschlag ausgesetzt.
Edmüller nahm den Besuch des Ministers auf der Veranstaltung an der TU München zum Anlass, darauf hin zu weisen, dass der in Teilen Süddeutschlands bereits bestehende Wohnungsmangel verbunden mit einer Bevölkerungszunahme, ein dringendes Handeln der Politik erfordere. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des unabhängigen Eduard Pestel Instituts, Hannover, rechnete hoch, dass sich bis 2025 ein enormes Defizit an Wohnungen in ganz Deutschland ergeben wird. „Beachtet man zudem, dass gerade im Westen Deutschlands bis zu fünfzig Prozent aller Nachkriegswohnungen stark sanierungsbedürftig sind“, so resümierte Edmüller, „kann man definitiv sagen, Deutschland ist noch nicht gebaut“. Herrmann machte daraufhin seinerseits „eine unmittelbare Folge von steuerpolitischen Fehlentscheidungen“ für Rückgänge im Wohnungsbau in den letzten Jahren verantwortlich und bekräftigte: „Wir müssen wieder werben für Investitionen im Wohnungsbau in unserem Land und dazu müssen diese Rahmenbedingungen entsprechend gesetzt werden.“ Eine hinreichende Gesetzesvorlage sei im Bundesrat bereits eingebracht. „Bayern werde,“ versprach Herrmann, „ähnlich wie bei der Pendlerpauschale, nicht locker lassen.“











