(openPR) Im Nachtzug nach Nordkorea verschwindet das Fotozubehör samt Filmen. Die Suche nach Ersatz führt Thomas Heller in Karaoke-Bars und 5-Sterne-Restaurants, durch militärische Hochsicherheitszonen und geisterhaft leere Kaufhäuser, über die Dächer der Hauptstadt, tief in die Erde der Myohyang-Berge, zur letzten Grenze des Kalten Krieges und immer wieder zu den großen Kultstätten des Arbeiter-und-Bauern-Staates. Vergebens. Doch immerhin befindet sich in der Kamera noch ein bereits angefangener Film. So bleiben zwölf Fotos um ein Land zu portraitieren, das stillhalten, aber kaum mehr lächeln kann.
Seit Jahren hadert der in der ehemaligen DDR aufgewachsene Reisebuchautor Thomas Heller mit der Idee, das sozialistische Nordkorea zu besuchen. Der zweite Versuch gelingt schließlich. Geschichtslehrer lautet die Berufsbezeichnung auf seinem Visaantrag, dass er Theologe und Reisejounalist ist, verschweigt er lieber vor den Kontrollbehörden. Und so begeben sich Friederike und Thomas Heller nicht ohne ängstliche Vorahnungen auf einer ganz anderen Sonnenallee zurück in die Zeit des Sozialismus…
„Der Verlust der Diafilme gewährt dem Paar einen unfreiwilligen, aber interessanten tieferen Einblick in das Land, als anderen Reisenden.“
(Roland Bathon, russland.RU)
„Bewegend! Anhand seiner verloren gegangenen Filme führt uns Thomas Heller tief hinein in das geheimnisvolle Land.“
(Andreas Viginas)
Thomas Heller – Zwölf Fotos für Nordkorea
ISBN 978-3937274-52-2
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Ebenfalls von Thomas Heller
Overland – Auf dem Landweg von Australien nach Deutschland
ISBN 978-3937274-37-9
















