(openPR) FGM veröffentlicht neue Ergebnisse zur künftigen Handynutzung
(Leipzig, 02.03.2009) Das Handy ist der vielseitigste mobile Begleiter, es wird längst nicht mehr nur zum Telefonieren genutzt. Das zeigen die Ergebnisse der Digitalisierungsstudie der FGM Forschungsgruppe Medien GmbH in Leipzig. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres wurden erste Ergebnisse vorgelegt. Nach der großen Resonanz hat die FGM weitere 1000 Onliner zu ihrem Nutzungsverhalten befragt und veröffentlicht nun detaillierte Ergebnisse.
Unterschiedliche Innovationstypen
Hinsichtlich des Interesses an mobilen digitalen Medienangeboten wurde bei den Befragten zwischen drei Nutzertypen unterschieden – den Innovatoren, der Mehrheit und den Nachzüglern. Die Innovatoren haben die mobile Mediennutzung bereits für sich erkannt, vor allen den mobilen E-Mail-Empfang oder mobiles Fernsehen. Es zeigt sich aber auch, dass vorwiegend die technik-affinen Personen die mobilen Angebote nutzen, da der Zugang ohne umfangreiches Technik-Know-how nur schwer möglich ist
Verfügbarkeit
Ohne Handy geht es scheinbar nicht mehr, denn nur zwei Prozent aller Befragten besitzen kein Handy. Ein Viertel der Befragten besitzt sogar zwei bis vier Geräte. Fast jeder Dritte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen besitzt mehrere Handys.
Dabei verfügt das mobile Endgerät über vielfältigste Funktionen, wie Internetzugang, E-Mail-Verkehr, MP3-Payer, Kamera sowie Radio und Fernsehen. Zwar sind diese Funktionen bei den meisten Befragten verfügbar, sie werden jedoch gar nicht oder sehr unterschiedlich genutzt. Zu den Favoriten zählen Fotografieren (74 Prozent), MP3-Nutzung (40 Prozent) und Radiohören (27 Prozent). Dass aber viele Befragte die an ihrem Handy verfügbaren Funktionen nicht in Anspruch nehmen, zeigt sich besonders deutlich bei der Internetnutzung. Nur ein Vierteil der internetfähigen Mobilfunkgeräte geht auch wirklich online. Besser sieht hingegen die Nutzung von Handyfernsehen aus. Ein Drittel aller empfangstauglichen Handys wird auch wirklich zum TV-Empfang genutzt.
Die mobile Zukunft
Großes Potential für die künftige Nutzung haben der mobile E-Mail-Verkehr und der mobile Internetzugang, dies äußern v.a. die Innovatoren (70 Prozent). Auch mobilen Radio- und Fernsehempfang wollen die Befragten zukünftig stärker nutzen. Etwa ein Fünftel der Handynutzer will zukünftig verstärkt Handy-TV nutzen und 45 Prozent hören zukünftig vermehrt Radio über ihr Mobilfunkgerät.
Das Fotografieren mit dem Handy ist die einzige Funktion, die zukünftig weniger genutzt wird, hier ist eine rückläufige Entwicklung erkennbar.
Deutlich wird auch, dass Personen mit einem höheren Monatseinkommen intensiv den Empfang von E-Mails und den Interzugang nutzen und hier auch großes Potential sehen. Das Potential von Musikhören wird besonders von Personen mit einem niedrigen Einkommen (unter 1.500 Euro) als hoch eingeschätzt.
Nutzerfreundlichere Handys erforderlich
Die Ergebnisse der FGM-Digitalisierungsstudie zeigen deutlich, dass die mobilen Angebote noch große Hürden hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit aufweisen. Die Geräte sind oft zu schwer zu bedienen, bzw. ist der Zugang zu diversen Angeboten zu kompliziert. „Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass die Mediennutzung in Zukunft wesentlich mobiler stattfinden wird. Das ist derzeitig nur in geringem Maße der Fall, die fehlende Benutzerfreundlichkeit der Handys und der mobilen Angebote ist noch großes Problem für viele Nutzer. Hier sind vor allem die Endgerätehersteller sowie die Content-Anbieter gefragt, der Kunde muss sein Handy vernünftig bedienen und die gewünschten Informationen problemlos abrufen können“, äußerte sich FGM-Geschäftsführer Markus Adomeit zu den Ergebnissen der FGM-Digitalisierungsstudie.
Über die FGM-Digitalisierungsstudie
Die Studie wurde im Oktober unter circa 2000 Onlinern per Online-Befragung durchgeführt. Die Teilnehmer wurden zu ihrem Mediennutzungsverhalten, ihrem Interesse an mobilen digitalen Angeboten sowie zum Potential der Mediennutzung befragt.
Über die FGM Forschungsgruppe Medien GmbH
Die FGM Forschungsgruppe Medien GmbH mit Sitz in Leipzig ist ein Full-Service-Marktforschungsunternehmen und wurde im Jahr 2002 gegründet. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen als eines der am schnellsten wachsenden Marktforschungs-unternehmen mit einem der größten Telefonstudios in den neuen Bundesländern etabliert.









