(openPR) Mitte Dezember testete der Deggendorfer Sanitätsdienst Degenhart zusammen mit der SEGWAY Vertriebszentrale unter realistischen Bedingungen den praktischen Einsatz des SEGWAYs Mobile Rettung, der speziell für Ersthelfer entwickelt wurde.
In einer Notfallsituation zählt jede Minute. Tragisch wird es immer dann, wenn das Unglück an schlechtzugänglichen Plätzen, wie in großen Gebäuden oder während einer Großveranstaltung passiert. Der Unfallort ist meistens schlecht zugänglich: viele Menschen auf engstem Raum. Die Ersthelfer können den Verletzten in diesem Fall nur zu Fuß erreichen.
Diese Alltagssituation für Sanitäter war Anlass für den ersten praxisnahen Test mit dem SEGWAY Mobile Rettung. Ziel des realistisch gestellten Einsatzes war es festzustellen, welche Vorteile der Rettungssegway in punkto Geschwindigkeit zu einem Sanitäter zu Fuß bringt.
Die Ausgangssituation des Tests war ein simulierter Notruf, der beim Rettungsdienst einging. In einer belebten Fußgängerzone passiert ein Notfall. Die Aufgabe der Ersthelfer ist es, möglichst schnell am Unfallort anzukommen. Die Fahrt- bzw. Teststrecke beträgt 250 Meter. Gemessen wird die Zeit vom Verlassen der Startposition bis zur beginnenden Versorgung des Patienten. Zwei Ersthelfer testen im ersten Durchgang die Fahrt auf dem SEGWAY Mobile Rettung. Im zweiten Durchgang sind sie zu Fuß unterwegs.
Das Ergebnis spricht eindeutig für den Einsatz des Rettungssegways. Ein Ersthelfer, der zu Fuß und mit schwerer Notfallausrüstung die Strecke zum Verletzten zurücklegt benötigt 1 Minute und 54 Sekunden. Der Fahrer auf dem SEGWAY Mobile Rettung dagegen braucht für diese Strecke lediglich 1 Minute und 15 Sekunden. Bereits auf dieser kurzen Strecke ist das neuartige Rettungsfahrzeug 39 Sekunden schneller als ein Ersthelfer zu Fuß. Wertvolle Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden können.
Die Sanitäter stellten beim Test weitere Vorteile des SEGWAYs Mobile Rettung fest. Der SEGWAY ähnelt mit Blaulicht und Signalhorn, in seiner Signalwirkung einem Rettungsfahrzeug und wird deshalb von den Menschen viel schneller wahrgenommen. Dadurch kamen die Ersthelfer effizienter vorwärts und trafen schneller am Unfallort ein.
Ein weiterer positiver Aspekt des SEGWAY Mobile Rettung liegt darin, dass die Ersthelfer sofort einsatzbereit am Notfallort ankommen und dem Patienten unmittelbar helfen können. Beim Einsatz zu Fuß ist das Laufen zum Unfallort anstrengend und die schwere Notfallausrüstung am Rücken eine zusätzliche Belastung für den Körper. Einer der Sanitäter, die den SEGWAY im Einsatz getestet haben, berichtet: „Das Pulsmessen ist nach dem Laufen zum Einsatzort fast unmöglich, weil man noch zittert.“
Die Rettungssanitäter sind sich einig: Der SEGWAY Mobile Rettung ist schnell am Unfallort und ermöglicht die sofortige Behandlung des Verletzten. Die Notfallausrüstung, die bis zu 30 Kilogramm schwer sein kann, umfasst unter anderem Blaulicht, Signalhorn, Notfalltasche, Defibrillator und Feuerlöscher und gibt dem SEGWAY- Sanitäter damit die Möglichkeit Erste- Hilfe- Maßnahmen umfangreich durchzuführen.
Die SEGWAY Vertriebszentrale Deggendorf bietet jetzt organisierten Rettungsmannschaften, Sanitätern, Ersthelfern von Messeveranstaltern, Großunternehmen und Interessenten die Möglichkeit die beiden Rettungs- SEGWAYs zu mieten.









