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Dräger prüft Rückkauf des Siemens-Anteils an Dräger Medical

Bild: Dräger prüft Rückkauf des Siemens-Anteils an Dräger Medical
Lisa Dräger (Drägerwerke AG, Lübeck), im Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Gaudecki
Lisa Dräger (Drägerwerke AG, Lübeck), im Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Gaudecki

(openPR) Die Lübecker Drägerwerk AG & Co KGaA erwägt den Rückkauf des Siemens-Anteils an dem gemeinsamen Medizintechnik-Joint-Venture Dräger Medical AG & Co KG.



Wann und ob ein Abschluss zu erwarten sei, ist derzeit unbekannt. Ein Siemens-Sprecher sagte am Freitag, man wolle die Gesellschafterstruktur vereinfachen, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten. Daneben diene eine etwaige Transaktion auch der Verringerung der Kapitalbindung.
Am Donnerstagabend der letzten Woche hatte Drägerwerk in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben, den Rückkauf der Siemens-Beteiligung zu erwägen und Finanzierungsgespräche zu führen.

Erste Verhandlungen mit Siemens hätten ergeben, dass ein Rückkauf zu einer Gesamt-Finanzbelastung für Dräger von voraussichtlich etwa 300 Mio EUR führen könne, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Unternehmen seien sich einig, dass die Zusammenarbeit weitergeführt werden solle.

Am Markt wurde die Nachricht von der möglichen Übernahme des Siemens-Anteils an Dräger Medical positiv beurteilt. "Dann könnte Dräger den Bereich frei führen", sagt ein Händler. Ein Analyst meinte, Dräger könnte den Anteil günstig übernehmen, derzeit gebe es einen "Käufermarkt". Im vorbörslichen Handel wird die Drägerwerk-Aktie bei 20,03 EUR zu 20,23 EUR getaxt und verliert damit rund 1,8%.

Das Medizintechnik-Joint-Venture Dräger Medical war im Jahr 2002 entstanden. Siemens stieg damals mit 35% in das Gemeinschaftsunternehmen ein. Anfang 2007 fuhr der Münchener DAX-Konzern seine Beteiligung zurück. Dräger kaufte Siemens 10% an dem Gemeinschaftsunternehmen ab und zahlte dafür rund 110 Mio EUR. Aktuell hält die Drägerwerk AG 75% an dem Unternehmen und Siemens 25%.
Dräger Medical hat in mehr als 50 Ländern Vertriebs- und Servicetochtergesellschaften und ist in über 190 Ländern vertreten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter. Die wichtigsten Märkte sind die USA, Japan, China, Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien.

2007 generierte Dräger Medical Einnahmen von 1,82 Mrd EUR und einen Nettogewinn von 60,8 Mio EUR. Den Jahresabschluss für 2008 hat das Lübecker Unternehmen noch nicht veröffentlicht. Dräger Medical ist mit einem Umsatzanteil von etwa 70% der größte Teilkonzern der Drägerwerk AG.

Bereits im Frühjahr Mitte 2008 waren in den Medien Spekulationen kursiert, Drägerwerk wolle Siemens die Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen komplett abkaufen.

Unabhängig davon erfreut sich die „Grande Dame“ des Dräger-Konzerns,
Lisa Dräger, in der Hansestadt Lübeck größter Beliebtheit. Sie ist die Witwe des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Drägerwerke, Dr. Heinrich Dräger (+ 1986), der nahezu 60 Jahre den Weltkonzern für Medizintechnik erfolgreich leitete.

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