(openPR) Berlin: Die Arbeitsgemeinschaft (AG) – Schlossplatz stellt dem "Förderverein Berliner Schloss“ zehn kritische Fragen u.a. über die Verwendung der Spenden und den angeblichen Auftrag für den Wiederaufbau des Schlosses, sowie über die Art und Weise der Vereinsführung. Die AG spricht von „merkwürdigen Auffälligkeiten“ beim Förderverein und hat daher ein Portal im Internet geschaltet, indem sich die Politik, interessierte Bürger und mögliche Spender informieren können.
„Es kann nicht angehen, dass ein gemeinnütziger Verein jahrelang unter falschen Namen um Spenden geworben hat“, sagt Hella Wanckel, Sprecherin der AG-Schlossplatz. So verwendete der Förderverein eine Satzung, in der ein Satz aus dem Paragrafen über Verwendungszweck der Spendengelder nachträglich „eingeklebt“ wurde, erklärt der Rechtsanwalt der AG. Potentielle Spender sollten damit vermutlich in die Irre geführt werden, meint Wanckel.
Zwar trage der Förderverein seit Dezember 2007 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), doch dies sei nach Ansicht der AG nicht gleichbedeutend mit einer ordnungsgemäßen Verwendung der Mittel, wie der Spendenskandal bei UNICEF gezeigt hat. Zumal die DZI-Präsidentin Frau Ingrid Stahmer (SPD) auch prominentes Mitglied im Förderverein ist. Das DZI kam seinerzeit zu der Auffassung, „dass der Förderverein seine Werbe- und Informationsarbeit wahr eindeutig und sachlich argumentiert.“
Mehr Infos unter:
http://www.ag-schlossplatz.de












