(openPR) In den 1970er Jahren war die Sofortbild-Kamera ein unverzichtbarer Begleiter für viele Fotografierende. Aus der Produktidee von Polaroid wurde ein weltumspannende Freizeitaktivität. Keine Party und kein Familienausflug kam ohne das Sofortbild aus. Auch für namhafte Künstler wurde der Sofortbildfilm zur unverzichtbaren Ausdrucksform. Anfang 2008 schien jedoch diese Ära dem Ende entgegen zu gehen.
Im Februar 2008 schockierte Polaroid die Welt der Fotokunst mit der Entscheidung, die Produktion von Sofortbildfilmen einzustellen. Jetzt aber scheint sich eine Lösung für das Problem abzuzeichnen. Unter dem Namen The-Impossible-Project (www.the-impossible-project.com) hat sich eine Gruppe Enthusiasten gefunden, um bis 2010 die Produktion von Instantfilmen auf Originalanlagen von Polaroid wieder aufzunehmen. Sogar namhafte Unternehmen der Branche unterstützen dies - allen voran Ilford. Die Spürsinn-Gruppe bietet zu äußerst günstigen Preisen Trennbildfilme von Fuji für Sofortbild-Kameras an. Somit dürfte die Sofortbildfotografie noch lange nicht zuende sein.
Die Fotografie auf Polaroid-Filmen hat eine Vielzahl von Künstlern zu neuen Schaffensräumen verholfen. Insbesondere der Trennbildfilm schuf neue Ausdrucksformen, da nicht nur ein Bild, sondern gleich zwei verwertbare Werke bei einer Aufnahme entstehen. Einerseits das Positivbild, aber auch das Negativbild auf dem abgezogenen Entwicklerstreifen lässt sich verwenden. Auf ein weißes Papier gepresst, wird der Negativabzug zum einmaligen, nicht wiederholbaren Kunstwerk. Im Kunsthandel werden beachtliche Preise für dieser Unikate erzielt. Aus diesem Grund ist für Pola-Künstler das Angebot von Spürsinn ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung dieser Kunstform.
Weiter Informationen zum Angebot an Trennbildfilmen: http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=205











