(openPR) Frankfurt, den 23. Februar 2009 - Mund zu Mund Kampagnen sprich, tweed (zwitschern) unterstützen im „Online Marketing Mix“ als Element die gesamte Unternehmenskommunikation. Führungskräfte sind bei „Micro-Blogging-Diensten“ wie man Twitter Dienste ebenfalls nennt, nur bedingt registriert-noch weniger sind aktiv, erläutert Claudia Rehart (cr-marketing.de)
Twitter ist eine Möglichkeit sich über ein Netzwerk (Internet) kostenfrei mit angemeldeten Nutzern in Kurznachrichten – bis zu 140 Zeichen- auszutauschen sowie Nachrichten zu empfangen. Der Sender kann entscheiden, ob alle User dieses Netzwerkes die Nachricht lesen dürfen oder nur seine von ihm zugelassenen Kontakte. Direkte Nachrichten sind zusätzlich möglich. Twitter kann neben dem Internet über SMS im Ausland und RSS genutzt werden, diese Dienste kann sich jeder Nutzer selbst einrichten. Mittels bestimmter Erweiterungen sind Informationen über den Nutzer z.B. über seinen Standort zu erhalten. 2006 wurde Twitter gegründet, derzeit nutzen etwa 6 Millionen Menschen das Angebot, jeden Tag kommen gemäß einer Studie des Marktforschungsunternehmens Hubspot zwischen 5000 und 10.000 neue Nutzer dazu.
Twitter kann als Mosaiksteinchen zum klassischen Marketing-Mix und Online-Marketing-Mix als bindendes Tool gesehen werden. Es gibt Zeitungen die Twittern mit Menschen z.B. direkt von U-Bahnhöfen, wo Züge immense Verspätung haben, kurz nachgefragt wird und die Erklärung – es gab ein Suizidvorfall- kommt. Das digitale Ohr ist direkt am Leser, Zeitungen haben die Möglichkeit News vor Ort zu erhalten und auf News aufmerksam zu machen. Dennoch ist Twittern nicht zu überschätzen, bislang ist es ein Hype dessen Inhalt selbst bei Recherchezwecken kritisch zu bewerten ist.
Zu wissen sowie vertraut sein was Twittern bedeutet, ist fortschrittlich gleichwohl sind hier Banalitäten zu lesen, die meist zeitraubend und gänzlich langweilig sind. Es sind Einträge zu finden, wo Menschen komplett ihren Seelenmüll posten, sich in jeder nur erdenklicher Weise outen – eben auch Bereiche, die man gar nicht wissen möchte. Niveau und Nutzen der Nachrichten sind sondiert zu bewerten. Privatsphäre und Datenschutz sind Fremdwörter - die Gabe zur „Face to Face“ Kommunikation kann gänzlich ganz verloren gehen. Menschliche Nähe, echte Emotionen sowie der Klang einer Stimme sind über das Twittern nicht zu ersetzen, so Claudia Rehart.
Man bedenke in Unternehmen nutzen lediglich 20 Prozent Instrumente wie Strategy Map oder Balanced Scorecard , gemäß einer Umfrage der Kirchhoff Consult in Hamburg unter den Kommunikationschefs der 400 umsatzstärksten Unternehmen in den deutschsprachigen Ländern. Die meisten haben „keine“ Strategie für ihre Unternehmenskommunikation, sollen aber gehaltenvollen Content übers Twittern anbieten?
Twittern sollte wohl überlegt sein, die Inhalte werden gespeichert und können auch nach Jahren noch für eine Schlagzeile sorgen.
Abdruck Frei, Belegexemplar erbeten













