(openPR) Zunächst war es nur eine Idee unter Freundinnen: „Man müsste mal einen Club gründen, in dem sich nette, interessante, engagierte Frauen treffen und in dem man – ganz nebenbei – auch noch ein gutes, spannendes und unterhaltsames Programm geboten bekommt...“
Ähnlich wie in den Salons des 19. Jahrhunderts, in denen durch die Gastgeberinnen interessante Menschen zusammengebracht und Kontakte geknüpft wurden.
Daraus wurde dann schließlich der SALON HAMBURG, sozusagen die „entstaubte“ Variante des traditionellen Salons. Mit einem vielseitigen Programm und Gästen aus ganz unterschiedlichen Berufsbereichen (Journalistinnen, Ärztinnen, Rechtsanwältinnen, Architektinnen, Werbe- und Marketingmanagerinnen, aber auch Künstlerinnen, Autorinnen, freiberufliche Kreative...), die alle persönlich eingeladen und auf Wunsch miteinander bekannt gemacht werden. Es gibt 70 Stammgäste (sog. „Habitués“), zu einigen Veranstaltungen können aber auch neue Gäste mitgebracht werden.
Der SALON HAMBURG findet vier bis sechs mal pro Jahr an unterschiedlichen Veranstaltungsorten in Hamburg statt. Jeder dieser Salonabende hat ein anderes Thema. Neben Lesungen gibt es z.B. Vorträge oder Diskussionen zu Wirtschafts- oder gesellschaftspolitischen Themen, Theaterstücke und Atelierbesuche.
Die Salonabende (eine Auswahl aus den letzten Jahren):
„Literatur und Erotik“ im Marmorsaal/Schauspielhaus Hamburg
(Nina Petri liest erotische Geschichten von Zeruja Shalev u.a.)
„Frida Kahlo“ im Restaurant Skyline/Theater am Hafen
(Angelika Landwehr spielt „Viva la Vida – eine schlaflose Nacht mit Frida Kahlo“)
„Wa(h)re Schönheit“ im IndoChine/Bar Sá Váhn (ein Diskussionsabend)
„Zuviel des Guten/Vom Leben in der Überflussgesellschaft“ im Literaturhaus HH
(ein Vortrag von Catharina Aanderud mit anschließender Diskussion)
„Die Stimme erheben/von der Kunst, andere zu überzeugen“ im Logensaal
(ein „Crash-Kurs“ mit Prof. Ingrid Sanne)
Literatursalon „Starke Frauen“ (Erika Riemann liest aus ihrem autobiografischen Roman „Die Schleife an Stalins Bart“) im Marmorsaal des Schauspielhauses
„Hafencity“ (Besichtigung der Quartiere rund um Sandtorkai und Grasbrookhafen,
und anschließende Diskussion mit Frau Dr. Karen Michels (Agentur fürKunstverstand)
„Notwendige Debatte oder viel Lärm um Nichts? Die Aufregung über
das Eva-Prinzip“ (ein Diskussionsabend zum Thema Emanzipation)
„Frauen und Geld“ mit Susanne Kazemieh im Logensaal der Kammerspiele
„Spiele mit der Macht – Wie Frauen sich durchsetzen“ im Warburghaus
(mit Marion Knaths)
„Expedition ins Reich der Jungen Wilden“ in den Phoenix Fabrikhallen (eine Privatführung durch die Sammlung Falckenberg mit anschließendem Abendessen)








