(openPR) Wecke den Abenteurer in dir!
Die Dortmunder Kai Schäder und Mathias Rau nehmen in diesem Jahr an der internationalen Rallye in die Mongolei teil und dafür viele Strapazen auf sich. Darüber hinaus tun sie gutes. „Für die armen Kinder“, sagen sie. Vor allem sind sie neugierig auf das Abenteuer, das sie auf 16000 Streckenkilometern erwartet. Durch staubige Wüsten und über steinige Pisten trägt sie ein alter Kleinwagen. Wert 300 Euro.
Ob die 20 Jahre alte, klapprige Kiste heile ankommt, ist noch die Frage, zu viele Teilnehmer scheiden jährlich aus bei dieser heißen Rallye. Doch über eins sind sich der Dortmunder Fahrlehrer und sein Begleiter sicher: Sie „wollen“ heil ankommen. Die Teams aus ganz Europa starten an bestimmten Treffpunkten, von da aus führt die ungemütliche Reise für den guten Zweck durch Länder, die nicht die friedlichsten sind, durch den Iran beispielsweise. In der Mongolei angekommen, wird es ein fröhliches Fest geben. Die Autos der Teilnehmer, die ankommen (2007 zirka zehn Prozent), werden, egal in welchem Zustand, versteigert. Von dem Erlös werden Kinderheime gebaut.
Mit einem Landrover darf man nicht an den Start gehen, zu lässig wäre die Fahrt. Nein, um den Wagemut der Piloten anzuheizen, wurde der Hubraum für die Fahrzeuge auf 1000 Kubik beschränkt. Kai und sein Kompagnon Mathias haben sich für einen ferrariroten Ford Fiesta entschieden, noch voll fit, TÜV frei, und wegen seiner Vergangenheit als Garagenwagen nur 30000 Kilometer gelaufen. Faules Fahrzeug - nun wird es gefordert.
Kai Schäder muss sich für die Tour im Jahr 2009 rund sechs Wochen frei nehmen, unbezahlt. Auf der Homepage www.fiestamongolia.de wird viel gewitzelt über Risiken bei der Tour. So sollten die Fahrer die Sprachen sieben Länder beherrschen und im Falle eines Totalschadens auch das Feilschen um Kamele. Eins muss den Fahrern aber wirklich klar sein. Vielerorts gibt es keine Tankstellen. „Der schwierigste Abschnitt wird die Etappe durch den Iran“, weiß Schäder bereits, „dafür müssen wir noch zusätzliche Tanks auf dem Dach befestigen. Vieles andere muss auch noch geplant werden.“
Bis zum Start 2009 ist noch viel Zeit. Doch schon wird über das Gute viel geredet. Zum Beispiel müssen die Kosten gedeckt werden, das sollen Sponsoren übernehmen, die ihre Aufkleber auf dem „tollen, roten Auto“ (Schäder) sehen wollen. Noch fast nackt, präsentiert sich der rote Stadtwagen als harmlos und unverwegen. Werbung muss her, Rallyestreifen und schon bringt der Straßenflitzer der Konkurrenz das Fürchten bei.
Weder sein Kompagnon noch er, sind im Basteln an Autos besonders gewieft. Einen Mechaniker an Bord zu haben, meint der 31-Jährige, sei auch nicht nötig. „Wenn unterwegs was kaputt geht, ist es meist schwieriger, das entsprechende Ersatzteil aufzutreiben als einen Mechaniker.“ Die Verschleißteile werden vor der Rallye noch getauscht, zurzeit steht „der Kleine“ TÜV-geprüft in der Garage – das kennt er ja. Nach erneutem Einfahren im Frühsommer wird er geputzt und gewienert, und dann folgt die große Reise.
„Ich wollte schon immer bei einer solchen Rallye mitfahren“, freut sich Schäder. Nächsten August ist es endlich soweit. Wer ihn für die Mongolralley unterstützen möchte, melde sich telefonisch beim Abenteurer unter 0173-5135763 oder bei
Infokasten:
Die Tour führt für die Dortmunder von London nach Ulan Bator (Hauptstadt der Mongolei) durch England, Deutschland, Österreich, Ungarn, den gesamten Balkan, Türkei, Iran, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland und in die Mongolei. Die Hauptkosten: Jedes Team ist verpflichtet ca 1500 EURO für ein Kinderheim zu sammeln. Weiter gibt es Kosten für Visa (ca. 700 EURO), Treibstoff und Bestechungsgelder unbekannt, Reparaturen unbekannt. Und natürlich Kosten für Verpflegung,











