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Auf den Spuren der Indianer in Alberta

17.02.200908:03 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Auf den Spuren der Indianer in Alberta
Der Head-Smashed-In Buffalo Jump (c) Travel Alberta
Der Head-Smashed-In Buffalo Jump (c) Travel Alberta

(openPR) Pow Wows, Tipis und Büffelsprünge

Die Geschichte Albertas ist geprägt durch die Kultur der "First Nations" - der Ureinwohner der westkanadischen Provinz. Ein tiefer Einblick in die Traditionen, Gebräuche und Handwerkskünste dieser indigenen Völker wird Reisenden beim Besuch der zahlreichen historischen Schauplätze und Museen vermittelt. Dabei werden Kulturbegeisterte und Geschichtsinteressierte 10.000 Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt. Egal ob Tipi-Übernachtungen, Pow Wows oder Geschichten von Stammesältesten - authentische Urlaubserlebnisse sind garantiert und bereichern jeden Aufenthalt.



Zu den eindrucksvollsten Stätten der First Nations in ganz Nordamerika zählt der Head-Smashed-In Buffalo Jump im Süden Albertas, etwa 18 Kilometer von Fort Macleod entfernt. Gewürdigt wurde die Bedeutung dieses weltweit ältesten und größten Büffelsprungs 1981, als er zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Vor etwa 6.000 Jahren wandten die Ureinwohner hier eine spezielle Technik bei der Bisonjagd an. Durch Lärm versetzten sie die Tiere in Panik und konnten sie so über den Rand der Klippen in den Tod stürzen. Die Bisons dienten als ihre Lebensgrundlage. Sie verarbeiteten die größten Landsäugetiere Nordamerikas buchstäblich mit Haut und Haaren: das Fleisch zu Trockenfleisch (Pemmikan), das Fell zu Kleidung und Tipis, die Sehnen zu Seilen, und Knochen und Hufe zu Werkzeug.

Heute beherbergt der geschichtsträchtige Ort ein siebenstöckiges Informationszentrum, das diskret in die Sandsteinklippen hineingebaut ist. Hier werden Besucher mit der Geschichte und Kultur der Blackfoot Nation vertraut gemacht, die auch als Siksika Nation bezeichnet wird ("Blackfoot" bedeutet in der indigenen Sprache "Siksika"). Großartige Schautafeln geben umfassende Informationen über Büffeljagd, die dabei angewandten Techniken und ihre spirituelle Bedeutung. Ein Pfad führt von der obersten Terrasse des Gebäudes die Klippe entlang und bietet wunderbare Ausblicke auf die Prärie im Osten und auf das Terrain im Westen, das die Ureinwohner so geschickt nutzten, um die Büffelherden in den Tod zu treiben. Der Name der historischen Jagdstätte stammt der Legende nach von einem kleinen Jungen des Blackfoot-Stammes, der unterhalb der Klippe die herabstürzenden Bisons beobachtete und dabei zu Tode kam ("Head-Smashed-In" bedeutet ins Deutsche übersetzt "Kopf eingeschlagen").

Abgerundet wird der Besuch des Museums durch Tanz- und Trommelvorführungen. Auch Abenteuerlustige kommen voll auf ihre Kosten, denn auf Wunsch ist eine Übernachtung in einem Tipi möglich. Am 21. Juni, dem National Aboriginal Day, erwartet Urlauber beim Head-Smashed-In Buffalo Jump ein Programm, das zugleich unterhaltsam und lehrreich ist. Stammesälteste erzählen Geschichten, und traditionelle Pow Wow-Tänze werden von Trommelmusik begleitet. Dieser Feiertag steht im Zeichen der Ureinwohner und würdigt ihren Beitrag zur heutigen kanadischen Kultur.

Einen besonders umfassenden Einblick in die Lebensweise der Blackfoot Nation gewährt der im Juli 2007 eröffnete Blackfoot-Crossing Historical Park. Dabei handelt es sich um das größte Freilichtmuseum im Besitz eines Stammes der First Nations. Es liegt in den Badlands, 85 Kilometer südöstlich von Calgary entfernt. Herzstück des 24 Quadratkilometer großen Areals bildet das 17 Millionen teure Museum. Allein die Ausstellungsstücke haben einen Wert von 2,1 Millionen Euro. Das Zentrum wurde gemeinsam mit den Nachfahren des Blackfoot-Stammes geplant und befindet sich auf historisch bedeutsamen Boden: Blackfoot-Crossing ist der Ort, an dem die Blackfoot-Konföderation im Jahre 1877 mit der englischen Krone den berühmten "Treaty # 7" unterzeichnete. Dieser Vertag regelt den Tausch ihrer großen Jagdgründe in Reservate und jährliche Zahlungen.

Bemerkenswert ist das architektonische Konzept des Museums, das an einen traditionellen Versammlungsort erinnert. Ins Auge stechen vor allem die Tipis im Museum - insgesamt vier an der Zahl: "Creation Tipi", "Survival Tipi", "Celebration Tipi" und "Storytelling Tipi". Sie repräsentieren die vier Elemente der Blackfoot Nation. Hier haben Besucher die Möglichkeit, Videos mit mündlichen Überlieferungen und Erzählungen anzuschauen, die Aufschluss über das Leben der Blackfoot geben. Darüber hinaus erwartet Gäste eine interaktive Ausstellung mit zahlreichen Exponaten und Bildern, die die Geschichte und Traditionen dieses Stammes dokumentieren. Typische kunsthandwerkliche Erzeugnisse der Ureinwohner, wie zum Beispiel Skulpturen oder Schmuckstücke, können im Museumsladen erworben werden. Ein Höhepunkt im wöchentlichen Programm sind die Pow Wow-Tanzdarbietungen, die jeden Samstag und Sonntag im "Vision Quest Theatre" stattfinden. Der Zutritt ist kostenlos und im Museumsticket inbegriffen.

Im Freien kommen Urlauber mit den Traditionen der Blackfoot Nation direkt in Berührung: Im Buffalo Jump Tipi Village, einem ursprünglichen Dorf, können große und kleine Abenteurer zwischen Mai und Oktober in einem Tipi übernachten. Das Paket "Ridge under Water" kann für 500 CAD gebucht werden. Inkludiert im Preis sind dabei folgende Leistungen: Übernachtung für bis zu acht Personen, Büffelfelle, Matratzen, Decken, Kissen, Wasser, Brennholz und ein Holzofen. Abgerundet wird das authentische Erlebnis durch eine abendliche Trommel- und Tanzvorführung. Anwesend ist außerdem ein traditioneller Geschichtenerzähler, der am Lagerfeuer zwei Stunden lang unvergessliche Legenden der Blackfoot zum Leben erweckt.

Reisende, die einen städtischen Museumsbesuch einem Erlebnis in der freien Natur vorziehen, sind in Calgary oder Edmonton gut aufgehoben, denn hier wird das Erbe der Ureinwohner in zwei Museen auch sehr ausführlich porträtiert. Die permanente Blackfoot-Ausstellung "Niitsitapiisinni: Our Way of Life" im Glenbow Museum in Calgary veranschaulicht die kulturgeschichtliche Vielfalt der Blackfoot. Der Stamm nennt sich sowie alle anderen Völker der First Nations übrigens "Niitsitapi", was übersetzt "wirkliche Menschen" heißt. Die Galerie lüftet so manches Geheimnis dieses Volkes, das die Prärien des nordwestlichen Teils Nordamerikas seit rund 4.000 Jahren besiedelt. Das Royal Alberta Museum in der Provinzhauptstadt Edmonton beherbergt die "Syncrude Gallery of Aboriginal Culture" - eine der größten Ausstellungen zur Geschichte aller First Nations auf dem nordamerikanischen Kontinent. Sie umfasst 11.000 Jahre oder anders ausgedrückt: 500 Generationen.

Das touristische Angebot der First Nations-Stämme Albertas spiegelt ihr facettenreiches kulturelles Erbe wieder und unterstreicht das enge Band, das sie mit Land und Lebewesen verbindet. Sowohl große als auch kleine Urlauber spüren diesen "Spirit", wenn sie sich auf die Spuren der indigenen Völker begeben.

Weitere Informationen zum Thema "Aboriginal Tourism" in Alberta gibt es unter: www.albertaaboriginaltourism.com

Alberta, die Heimat der kanadischen Rocky Mountains, ist die viertgrößte Provinz Kanadas mit einem Gebiet von insgesamt 661.185 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von drei Millionen. Alberta befindet sich im kanadischen Westen und ist eine der reichsten Provinzen des Landes. Mit der Kultur der First Nations, den UNESCO Weltkulturerben - Dinosaur Provincial Park, Head-Smashed-In Buffalo Jump, Banff-Jasper National Parks, Waterton Lakes/Glacier National Park und Wood Buffalo National Park - sowie den Weltstädten Calgary und Edmonton ist Alberta ein ganzjähriges Reiseziel. Alberta ist über die internationalen Flughäfen von Calgary und Edmonton erreichbar.

Reisen durch Westkanada können Sie buchen unter: http://www.travelworldonline.de/kanadarundreise.html

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