(openPR) In Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs erhält das im Bologna-ABC so prominent hervorscheinende Stichwort Employability besondere Aktualität. Beschäftigungsfähigkeit ist nur eine der Bezeichnungen, die in Deutschland in Bezug auf das Konzept Employability gebraucht wird. Andere Namen sind beispielsweise Arbeitsmarktfähigkeit, Arbeitsmarktfitness oder Berufsfähigkeit.
Melanie Janke, Leiterin des Career Service an der Handelshochschule Leipzig (HHL), stellt in der gegenwärtigen Wirtschaftslage folgende Reaktion der Unternehmen fest: „Die Personaler suchen heute vielfach nach Kandidaten mit ausgezeichneten Qualifikationen. Gefragt sind hier eher Absolventen, die ein hohes Maß an Praxiserfahrung und multinationaler Teamfähigkeit vorweisen können. Diese Qualifikationen werden vielfach im Bachelor-Studium nur unzureichend vermittelt.“ Nicht nur die Sicht der Unternehmen beschreibt Janke. „Neben dem Gehaltsunterschied von Bachelor- und Master-Absolventen bleibt Bachelor-Absolventen der Zugang zur Promotion verwehrt.“
Alexander Jenner (23) hat sich vor zwei Jahren bewusst für das Master-Studium entschieden: „Nach Praktika in der Automobil- und Finanzindustrie habe ich festgestellt, dass die Perspektiven eines Direkteinstiegs mit dem Bachelor- schlechter als mit einem Master-Abschluss sind. Durch mein jetziges Jobangebot in der Finanzbranche kann ich zukünftig fachliche wie auch personelle Verantwortung übernehmen. Aufgrund meines jungen Alters hatte ich als Bachelor-Absolvent in Bewerbungsgesprächen in der Beratungs- und Bankenbranche, in der direkter Kundenkontakt eine zentrale Rolle spielt, Nachteile. Durch das vertiefende Master-Studium an der HHL konnte ich mich nun sowohl persönlich wie auch fachlich weiter entwickeln. Einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg zu meinem Traum-Job leistete zudem das exzellente Netzwerk sowie der Career Service der HHL.“
Das Konzept Employability
Das Konzept wird in Deutschland kontrovers diskutiert, insbesondere für den Bachelor-Abschluss. Es wird befürchtet, dass die Bachelor-Absolventen durch ihr im Vergleich zum Master geringeres Qualifikationsniveau Probleme auf dem Arbeitsmarkt bekommen könnten. Dem wird versucht entgegenzuwirken, indem bei der Formulierung von erforderlichen Kompetenzen und Lernergebnissen die Anforderungen des Arbeitsmarktes berücksichtigt werden. Bei der Ausgestaltung der Curricula wird in Deutschland ein Dialog mit den Arbeitgebern geführt. Das im Studium erworbene Fachwissen ist immer nur eine Komponente der Employability; mindestens genauso wichtig sind die weiteren – nicht fachspezifischen – Schlüsselkompetenzen, die für die Bachelor-, Master- und Promotionsphase beschrieben sind.
Der Master of Science in Management (MSc)
Seit September 2006 bietet die HHL den Master of Science in Management (MSc) an. Die Klassenstärke liegt bei durchschnittlich 25 Studenten. Es handelt sich um einen konsekutiven Management-Studiengang mit Spezialisierungsmöglichkeiten in Finance, Accounting, Marketing, Logistics & Supply Chain Management, Strategy und Entrepreneurship.
Was ist das Besondere am Master-Studium an der HHL?
· Die Studiendauer ist mit 120 ECTS-Punkten in 18 Monaten im Gegensatz zu anderen Masterprogrammen in Deutschland, die meist zwei Jahre dauern, kurz. Das MSc-Studium an der HHL ist straff organisiert und ohne Leerlauf angelegt.
· Voraussetzung dafür und enorm hilfreich sind die intensive individuelle Betreuung der Studenten und das Konzept der 24/7-Uni, d.h. die HHL-Bibliothek, die Computerpools und die Gruppenräume sind 24 Stunden an sieben Tagen die Woche für die Studenten geöffnet.
· Hervorzuheben ist außerdem der Praxisbezug des MSc-Studiengangs. Ob Bosch, Dunkin’ Donuts oder TomTom - die Studenten werden schon frühzeitig mit der realen Unternehmenswelt durch die sogenannten Field Projects (Praxisprojekte) in Berührung gebracht.
· Türöffner Praktikum. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit bestätigen: Durch ein freiwilliges, zusätzliches Praktikum während des Studiums erhält die Mehrzahl der HHL-Studenten ein direktes Angebot für den Jobeinstieg im Anschluss an ihr Studium. Sie profitieren so von hochkarätigen Unternehmenskontakten und attraktiven Einstiegsperspektiven.
· In ihrem MSc-Programm nimmt die HHL Trends vorweg und setzt neue Standards in der Ausbildung. Dies kommt in einer deutlichen Betonung der Querschnittsfunktion des integrierten Managements mit einem Corporate Responsibility-Profil zum Ausdruck. Die für die Leitung von Unternehmen benötigten sozialen Kompetenzen (Soft Skills) werden so nachhaltig gefördert.
· Unterrichtssprache ist Englisch. Damit wird die Fremdsprachenkompetenz der Studenten trainiert. Neben Englisch ist für die Zulassung zum MSc-Studium auch die Beherrschung einer weiteren Fremdsprache vorzuweisen.
· Im Gegensatz zu vielen anderen Masterprogrammen in Deutschland ist ein Auslandsaufenthalt in das MSc-Studium verpflichtend integriert. Die Studenten haben die Wahl, an über 100 Partnerschulen auf der ganzen Welt zu studieren. Durch ein obligatorisches Zeitfenster für ein Auslandsstudium trägt die HHL den Anforderungen der Wirtschaft Rechnung, die im Rahmen der Globalisierung interkulturell ausgebildete Manager auf der ganzen Welt rekrutiert.
Weitere Informationen zum Master of Science in Management (MSc):
www.hhl.de/master-of-science







