(openPR) Nach unbestätigten Gerüchten aus dem Vatikan will Papst Benedikt XVI. seinen Kurs der Versöhnung gegenüber abtrünnigen Glaubensgruppen fortsetzen. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, sollen nach der umstrittenen Begnadigung der Piusbruderschaft nun auch die bislang als häretisch eingestuften Impiusbrüder in den Schoß der katholischen Kirche zurückkehren. Der Prior der Impiusbrüder in Oberbayern, Frater Maculatus, sagte in einer Pressekonferenz: "Es gibt keinen Grund für unseren Ausschluss. Verglichen mit den Piusbrüdern sind wir fromme Schäflein." Tatsächlich hatte der Kernpunkt der impiistischen Lehre, die Verpflichtung zu so genannten "inneren Waschungen" mithilfe von obergärigen Brauerzeugnissen, nie zum Konflikt mit der Kirche geführt. Probleme hatte der Heilige Stuhl freilich immer mit der konsequenten Umsetzung des Glaubenssatzes "Den Schöpfer im Geschöpf ehren" durch die Impiusbrüder. Dazu sagte der Münchner Pater Modestus: "Das ist immer missverstanden worden. Mit Unkeuschheit im eigentlichen Sinn hat das nichts zu tun. Es geht um die Ausübung tätiger Nächstenliebe. Auch der ökumenische Gedanke wird dadurch in besonderer Weise betont." Der Vorsteher der Impiusbruderschaft in Deutschland, der Berliner Abt Incastus, zeigte sich froh und erleichtert über das bevorstehende Ende des Schismas. Er sagte, er könne sich gut vorstellen, noch selbst als Impius I. den Papstthron zu besteigen.







