(openPR) Wie der internationale Vergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, bilden sich in Deutschland nach wie vor zu wenige Menschen weiter. Es gibt mehrere Gründe für diese Unterschiede. Zum einen hat sich die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens, um zukünftigen beruflichen Anforderungen gerecht zu werden, in vielen Köpfen noch nicht festgesetzt und zum anderen fehlen die notwenigen Finanzmittel.
Die Bundesregierung versucht nun in puncto Geld, Abhilfe zu schaffen und führt unter dem Stichwort „Bildungsprämie“ Schritt für Schritt drei neue Förderungen ein. Mit diesem Programm sollen alle Er-werbstätige – unabhängig von dem Bildungsgrad und der finanziellen Situation – die Chance erhalten, sich weiterzubilden. Die drei neuen Programmbausteine heißen:
• Prämiengutschein (Start 01.12.2008)
• Weiterbildungssparen (Start 01.01.2009)
• Weiterbildungsdarlehen (Start voraussichtlich 01.04.2009)
Der Prämiengutschein deckt die Hälfte der Kurskosten ab, maximal aber werden 154,00 EUR vom Staat zugeschossen. Beim Weiterbildungssparen kann man für die Weiterbildung vom Ersparten aus den vermögenswirksamen Leistungen Geld innerhalb der siebenjährigen Ansparfrist entnehmen, ohne dass die Arbeitnehmersparzulage verloren geht. Beim Weiterbildungsdarlehen gewähren die öffentlich-rechtlichen Banken gerade bei teuren Weiterbildungen Kredite auch für die Lebenshaltungskosten und Kosten, die mit dem Kurs einhergehen, z. B. Reisen zum Kursort und Übernachtungen. Mit Prämien-gutschein und Weiterbildungssparen können diese Kosten nicht gedeckt werden.
Für einige Zielgruppen gab es schon bisher Finanzhilfen. Aber wussten Sie schon, dass man zum Bei-spiel mit einem „Meister-BAföG“ auch die Weiterbildung zum Betriebswirt oder Fachkrankenpfleger finanzieren kann?










