(openPR) Ein altes Hausmittel wurde neu erfunden: Ein in Holland entwickelter spezieller Honig zur Wundheilung ist jetzt erstmalig in Österreich erhältlich. Der enzymreiche medizinische Honig wird von starken und gesunden Bienenkolonien unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen in Glashäusern produziert. Er ist frei von Rückständen aus Pflanzenschutzmitteln und somit ein Naturprodukt mit hoher und konstanter Qualität. Seine wundheilende Wirkung beruht auf der hohen Enzym-Aktivität. Verunreinigungen durch Gen-Tech-Pollen sind ausgeschlossen.
In den letzten Jahren hat die Anzahl der Menschen mit schlecht heilenden Wunden signifikant zugenommen. Allein geschätzte 40.000 Diabetiker in Österreich haben ein Ulcus cruris (offenes Bein). Auch Krampfadern – mittlerweile eine Volkskrankheit - führen bei etwa 1 Prozent der Bevölkerung zu schlecht heilenden, venösen Beingeschwüren. Da immer weniger neue Antibiotika entwickelt werden und die Resistenz gegen die „alten“ Antibiotika rasant zunimmt, kommt es jetzt im modernen Wundmanagement zu einer beeindruckenden Renaissance: das älteste Süßungsmittel der Welt – Bienenhonig - wird wieder verstärkt zur Wundheilung eingesetzt. Besondere Bedeutung hat medizinischer, enzymreicher Honig bei schlecht heilenden und eitrigen Wunden. Seit Beginn des Jahres sind in den österreichischen Apotheken sowohl die Wundsalbe DerMel(R), wie auch die Nasensalbe NasuMel(R) als Medizinprodukte rezeptfrei erhältlich.
Medizinischer Honig wirkt antibakteriell
Enzymreicher medizinischer Honig ist ein starkes Antioxidans. Er entzieht den Bakterien Wasser und trocknet sie dadurch aus, so dass sie absterben. Für die antiseptische und antibakterielle Wirkung ist das Bienenenzym Glukoseoxidase verantwortlich, das bei der Verdünnung des Honigs durch Wundsekrete aktiviert wird. Durch die Oxidation der Glukose im Honig entsteht Wasserstoffperoxid, genug, um Bakterien abzutöten, aber nicht so viel, dass es zur Zerstörung von Wundgewebe kommen könnte. So lange der Honig auf der Wunde präsent ist, wird kontinuierlich Wasserstoffperoxid zur Wunddesinfektion nachproduziert. Unangenehme Gerüche, wie sie bei chronischen, schlecht heilenden Wunden typisch sind, werden durch den Zuckerstoffwechsel neutralisiert. Erfahrungsgemäß gehen Entzündungserscheinungen, Schwellungen und lokale Schmerzen nach einer Wundtherapie mit medizinischem Honig zurück. Auch der Verbandswechsel gestaltet sich einfach und schmerzlos, weil der Honig als bioaktive Wundauflage die Wunde immer leicht feucht hält, und der Verband nicht auf der Wunde anklebt.
Metastudie unterstreicht Bedeutung der Wundheilung mit Honig
Der neuseeländische Arzt Professor P.C. Molan hat in einer Übersichtsarbeit die Ergebnisse aus 17 randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 1965 Patienten sowie 16 Studien mit 533 Brandwunden im Tierversuch und eine große Anzahl an Fallstudien mit konventionellen Therapiemöglichkeiten verglichen. Dabei kommt er zum Schluss, dass die Honigtherapie eine sinnvolle Ergänzung oder gar ein Ersatz für viele Therapiemittel sein kann. Medizinischer Honig wird bei folgenden Indikationen eingesetzt: Infizierte akute und chronische Wunden, Operationswunden, Brandwunden, Beingeschwüre (Ulcus cruris), Ekzeme, irritierte Haut und Hautrötungen, Windeldermatitis, Dekubitus, Akne, Katheterpflege und andere schwierige Wundheilungsprozesse.
Honig ist seit 6000 Jahren als Heilmittel bekannt
Seit mehr als 6000 Jahren ist bekannt, dass das älteste Süßungsmittel, der Honig, nicht nur gut schmeckt, sondern auch ein probates Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten und Leiden (Hals- oder Rachenentzündungen, Husten, Magen- und Darmprobleme, Einschlafstörungen) und zur Körperpflege ist.
Die wundheilende Wirkung von Honig ist seit Jahrtausenden bekannt
Die wundheilende Wirkung von Honig ist nicht neu. In vielen schriftlichen Überlieferungen der Antike, einschließlich heiliger Schriften der Weltreligionen, sowie der Ayurveda-Lehre aus Indien, gibt es Hinweise auf die medizinische Verwendung von Honig, vor allem in der Behandlung von infizierten und schlecht heilenden, eitrigen Wunden. Schon die Ägypter, Griechen, Römer, Chinesen und Inder haben Honig zur Behandlung von Wunden und anderen Erkrankungen verwendet. Auch Hippokrates (460-370 v. Chr.) schwor auf die Medizin der Bienen und empfahl Honig als Universalheilmittel.












