(openPR) Geprüft am konkreten Objekt: Außenwände aus gefüllten Coriso-Objektziegeln in Kombination mit dem Wandlager „Schöck Tromur“ erreichen einen Schallschutz von RW=57 Dezibel – und erfüllen damit die Empfehlungen für eine erhöhte Schalldämmung gemäß der DIN 4109. Das ergaben Messungen des unabhängigen Ingenieurbüros für angewandte Bauphysik „ig-bauphysik“ (Ottobrunn), die an einem Rohbau aus Unipor-Ziegeln in München-Germering durchgeführt wurden. Ziel war es, die Schalldämmung in einem typischen Ziegel-Mehrfamilienhaus zu überprüfen. Als Bauträger des Objektes fungierte die Wagner Bau- und Grundstücksverwertungs GmbH aus München.
Eine hochwertige Schalldämmung bei Gebäuden ist heute ein wichtiger Punkt bei der Planung eines Objektes, denn die Nachfrage nach mehr Ruhe und Entspannung in den eigenen vier Wänden ist gestiegen. In mehrgeschossigen Bauten sind die Ansprüche an die Schalldämmung besonders hoch. Für diese Anforderungen bietet die Unipor-Ziegel-Gruppe ihre „WS-Ziegel-Klasse“ an. Die Abkürzung „WS“ steht hier für einen besonders guten Wärme- und Schallschutz. Mit seinem Wärmeleitwert von 0,12 W/(mK) ermöglicht der „Unipor WS 12 Coriso“ den Bau mehrgeschossiger Objekte in monolithischer Bauweise. Eine kostspielige Zusatzdämmung der Außenwände (WDV-System) ist dabei nicht erforderlich. Die Besonderheit des Objektziegels liegt in seiner speziellen Dämmstoff-Füllung aus natürlichen Mineralgranulaten, die Fachleute an der Bezeichnung „Coriso-Technologie“ erkennen können. Diese Füllung sorgt für noch bessere Werte im Bereich Wärme- und Schalldämmung. Für die Bemessung nach DIN EN 12354 gilt beim Mauerziegel Unipor WS 12 Coriso inzwischen ein Rechenwert Rsitu,W von 51 Dezibel.
Dieser hochwertige Unipor-Objektziegel wurde bei dem Mehrfamilienhaus in München-Germering in Kombination mit dem Wandlager „Schöck Tromur“ verarbeitet. Dieses Bauteil besteht aus einem speziellen Elastomer-Granulat und wird zwischen Bodenplatte und Mauerwerk verlegt. Damit reduziert es die vertikale Schall-Längsleitung um 4 Dezibel gegenüber konventionellen Wandlagern. Tromur entkoppelt die Bodenplatte vom Mauerwerk. Auf diese Weise wird die Schallübertragung an den so genannten Stoßstellen deutlich verringert, an denen der Schall von der Deckenplatte auf die obere und untere Wand übertragen wird. Diese Eigenschaft wirkt sich besonders positiv in Mehrfamilienhäusern aus.
Die Schallmessung in dem Referenzobjekt mit insgesamt sieben Wohneinheiten führte die ig-bauphysik GmbH & Co. KG (Ottobrunn) in nahezu bezugsfertigem Zustand durch. Zu diesem Zeitpunkt waren die Türen in den geprüften Räumen und im Flur eingehangen. Das Parkett war im Erdgeschoss noch nicht eingebaut, im Obergeschoss war es bereits zur Hälfte verlegt. Die Messungen beschränkten sich auf die Luftschalldämmung zwischen dem oberen und unteren Eltern-Wohnraum. Das Ergebnis bestätigt die hohe Schallschutz-Qualität des Referenzobjektes: Die Messungen ergaben einen durchschnittlichen Wert von RW=57 Dezibel. Gemäß Beiblatt 2 zu DIN 4109 gilt ein Wert von RW=55 Dezibel oder größer als erhöhter Schallschutz. Das geprüfte Objekt in Germering wird somit problemlos in die Kategorie „erhöhter Schallschutz“ eingestuft.
Mit der Kombination aus einem hochwertigen Wandbaustoff und einem Sonderbauteil kann jetzt auch in mehr-geschossigen Ziegel-Bauten eine hohe Wohnqualität durch verbesserte Schalldämmung erreicht werden. „Wir sehen uns damit im Bereich des Schallschutzes bei Ziegel-Mehrfamilienhäusern als Vorreiter in Deutschland“, betont Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Ziegel-Gruppe.
Weitere Informationen zum „Coriso-Wandsystem für mehrgeschossige Objekte“ erhalten interessierte Fachleute direkt bei Unipor – per Fax (089-74986711) oder per E-Mail (













