(openPR) Der demographische Wandel in Deutschland und die mancherorts hohe Zahl der Kirchenaustritte führen zu einem laufenden Rückgang kirchlicher Einnahmen.
Zeitgleich steigen die Kosten für die Bewirtschaftung der kirchlichen Immobilien. Rücklagen werden zunehmend herangezogen, um die sich auftuenden finanziellen Lücken zu schließen. Kirchen sehen sich folglich immer häufiger gezwungen, auf diese veränderte Situation zu reagieren, um auch weiterhin seelsorgerisch handlungsfähig zu bleiben. Auf dem Hintergrund eines sich aus der sozialen Verantwortung mehr und mehr zurückziehenden Staates verschärft sich die Situation noch.
Hieraus wiederum entsteht eine spürbare Diskrepanz: Die Kirche ist kein Wirtschaftsunternehmen, doch sie ist auch ein Wirtschaftsunternehmen! Eine adäquate Seelsorge kann somit nur auf Basis eines funktionierenden Finanzierungssystems sichergestellt werden. Im Sinne der Generationengerechtigkeit bedeutet dies: Es darf nicht mehr Geld ausgegeben werden, als eingenommen wird. Damit ist das Ziel der Umstrukturierung klar umrissen.
Der Managementworkshop „Unternehmen Kirche? Notwendigkeiten im Gebäude- und Flurstücksmanagement“ beleuchtet die Thematik aus wirtschaftlicher Sicht, zeigt Handlungsmöglichkeiten auf und gibt praktische Einblicke in Kernfragen der kirchlichen Verwaltung. Hierzu werden die Themen Risikominimierung, Organisationsformen für ein nachhaltiges Finanzwesen, strategisches Grundstücksmanagement, Gebäudeverwaltung (Steigerung der Energie-Effizienz, wirtschaftliche Ausrichtung sowie effizienter Betrieb des Gebäudebestandes) und Softwareeinsatz behandelt.
Der Workshop richtet sich an: Führungskräfte des kirchlichen Immobilien- und Liegenschaftsmanagements, Finanzdezernenten und Projektleiter von Projekten zur wirtschaftlichen Zukunft von Kirche.










