(openPR) Projektmanager/-innen erweitern in fünf Modulen Methodenrepertoire und stärken Führungs-, Kommunikations-, Verhandlungs- und Konfliktfähigkeit
Wald-Michelbach — In einem Intervalltraining treffen sich Projektleitende aus unterschiedlichen Unternehmen fünfmal in einem Zeitraum von neun Monaten im Odenwald-Institut auf der Tromm. Der intensive unternehmens- und branchenübergreifende Austausch lässt ein tragfähiges Netzwerk entstehen, in dem Projektmanager von ihren Erfahrungen gegenseitig profitieren.
Führen ohne Weisungsbefugnis, ein zusammengewürfeltes Team über die gesamte Projektdauer in allen Phasen bei Laune halten, effektives und effizientes Arbeiten grenzübergreifend nach innen und außen ermöglichen und am Ende ein erfülltes Projektziel erreichen. Diese Aufgabe klingt etwas nach der Quadratur des Kreises. Eine komplexe Aufgabe, die nicht selten zu unzufriedenstellenden oder abgebrochenen Projekten führt.
„Bei regelmäßigen dreitägigen Treffen entsteht Intensität und die Kontinuität ermöglicht nachhaltiges Lernen“, erklärt Mario Neumann, der mit Seminaren immer wieder in dem südhessischen Seminarzentrum zu Gast ist. Ein weiterer Vorteil dieses Intervalltrainings sei das Zusammenwachsen der Teilnehmenden zu einem Projektleiter-Netzwerk, in dem sich diese auch langfristig gegenseitig unterstützen und nicht auf sich alleine gestellt sind.
Wenig Theorie, viel Praxis aus dem eigenen Projektalltag und Arbeiten an konkreten Projektsituationen stehen im Mittelpunkt. So erhalten die Teilnehmenden neue Impulse und Anregungen von außen. Sie erweitern systematisch ihren persönlichen Handlungsspielraum, stärken ihre Sozial- und Kommunikationskompetenz, um auch in schwierigen Situationen motivieren, verhandeln und Konflikte lösen zu können. Laut Neumann kennen die meisten Projektleitenden Instrumente und Methoden des Projektmanagements merken jedoch, dass sie für den Projekterfolg nicht ausreichen. Nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip von Pareto entstehen nur 20 Prozent der Probleme auf technischer oder fachlicher Seite und 80 Prozent auf menschlicher Seite. „Komplexe Probleme lassen sich nur miteinander lösen und da steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir wollen Erfahrungslernen, den Prozess des Problemlösens mit dem des Lernens ermöglichen,“ so der Trainer.
Die Lage mitten in der Natur lässt Abstand und Durchatmen zu. Ruhe und konzentriertes Arbeiten mit Weitsicht über den Odenwald sowie die Vielfalt der Projekte ermöglichen eine Sicht aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektivenwechsel. „Das Intervalltraining passt hervorragend zu unserem Hauskonzept, in dem die Teilnehmenden gemeinsam eines der fünf Seminarhäuser bewohnen und Frühstück und Abendessen gemeinsam bereiten. Das fördert die Gemeinschaft. Wir leben davon, dass die Teilnehmenden die hier gewonnene Freiheit immer wieder suchen und für sich nutzen,“ erklärt die Bildungsverantwortliche im Institut Dr. Sigrid Goder-Fahlbusch.
Im März 2009 können Interessierte das Konzept des situativen Projektmanagements, Mario Neumann und das Odenwald-Institut in einem zweitägigen Schnupperseminar kennen lernen. Das Seminar eignet sich für Menschen, die bereits Erfahrung im Leiten von Projekten mitbringen, ihre Fähigkeiten und Handlungsspielräume erweitern wollen und den aktiven Austausch suchen. Das nächste Intervalltraining „Situatives Projektmanagement“ startet im Juni 2009.
Informationen zum Seminar „Situatives Projektmanagement“ gibt es im Internet unter www.odenwaldinstitut.de oder telefonisch unter Telefon 06207 605-0.
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Mario Neumann
Mario Neumann ist freiberuflicher Trainer und begleitet als Seminarleiter junge Führungskräfte und Projektleiter in Unternehmen in ihrer persönlichen Entwicklung. Er stellt sein Know-how zu den Themen Projektmanagement, Führungsverhalten, Kooperation und Konfliktbewältigung zur Verfügung, um Orientierung zu geben, Handlungsoptionen aufzuzeigen und zu Entscheidungsalternativen zu gelangen. Neben seiner Tätigkeit als Trainer geht er als Berater auch direkt in einzelne wichtige Projekte hinein und berät Projektteams an kritischen Meilensteinen und in Krisensituationen, wenn das Projekt in Schieflage geraten ist.












