(openPR) Das Musikinstrumenten-Museum begibt sich in der 24. LANGEN NACHT DER MUSEEN in Berlin am 31. Januar 2009 auf die Suche nach Klangspuren im Osten, die der Fall der Mauer 1989 freigelegt hat. Viele hervorragende Ensembles und Jazz-Gruppen aus der ehemaligen DDR und Osteuropa haben die Musikszene bereichert.
Drei ungarische Kammermusikerinnen und -musiker folgen den Spuren der Klassik in Ungarn, die sich im 18. Jahrhundert am Hof der Fürsten Esterházy unter dem Kapellmeister Joseph Haydn und am Hof der Grafen Erdödy entfaltete.
Unbedingt dazu gehört auch SINTI SWING aus Ostberlin. Ihr Auftritt und der Film DJANGOS LIED – EINE SINTI-JUGEND IN DEUTSCHLAND sind der Höhepunkt der Langen Nacht im Musikinstrumenten-Museum (ab 23 Uhr).
Die lebendige Dokumentation von Andreas K. Richter und Tom Franke DJANGOS LIED, uraufgeführt im vergangenen März in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und ausgestrahlt bei ARD, Phönix und MDR, zeichnet die Geschichte von Bandmitglied Janko Lauenberger und seiner Familie nach.
Eigentlich sollte Janko Django heißen. Seine Eltern Lotte und Hans Lauenberger wollen ihm den Namen des großen Gypsy-Jazz-Gitarristen Django Reinhardt geben. Doch diesen Vornamen gibt es im Namensbuch der DDR nicht. Also nimmt man, was so ähnlich klingt – Janko. Gitarre spielt er trotzdem, in der Band SINTI SWING, die die Sinti-Familien Lauenberger und Ansin Mitte der 80er Jahre gründen. Sie wird zur Kultband in der DDR ...
Mit dem Programm unterstützt das Museum auch die Initiative "Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland".
Das Programm im Einzelnen:
FÜHRUNGEN durch die Sammlung: 18 / 20 / 22 Uhr
KLASSIK IN UNGARN: Ágnes Kertész (Violine), Piroska Baranyay (Violoncello), Zsolt Balog (Cembalo)
Werke von Esterházy, Haydn, Pleyel, Vanhal u. a.
19 / 21 Uhr
SINTI SWING BERLIN (Fredie Ansin, Hans Lauenberger, Wilfried Ansin, Bernd Huber, Janko Lauenberger) &
DJANGOS LIED – EINE SINTI-JUGEND IN DEUTSCHLAND (Film von Andreas K. Richter und Tom Franke)
ab 23 Uhr (Film ca. 40 Min.)











