(openPR) Über Goji-Beeren ist schon viel berichtet worden, aber leider auch viel Unwahres. Jetzt wird die Gerüchteküche aufgeräumt:
1.Goji-Beeren beheben Impotenz
Wer glaubt, die Goji-Beere sei so eine Art Bio-Viagra, der liegt falsch.
Ein paar Beeren geschluckt und schwupps, volle Funktionalität zurück, so läuft das nicht.
Allerdings könnten sich bei regelmäßigem Genuss von Goji-Beeren durchaus erfreuliche Folgen einstellen. Wenn der Körper mit allen Vitalstoffen ausreichend versorgt wird, der Organismus so harmonisiert wird, dass alle Organe optimal zusammen arbeiten und die Lebensenergie frei strömen kann, wenn reichlich Antioxidantien ihr gutes Werk tun um die freien Radikalen bei ihrem zerstörerischem Werk aufzuhalten, dann, ja dann können sich selbstverständlich auch noch Möglichkeiten anderer Art eröffnen, die ansonsten verwehrt bleiben.Gojibeeren vitalisieren, und sie schließen keine Stelle des Körpers aus.
2.Goji-Beeren lassen Falten verschwinden
Wie sollten sie das wohl tun? Falten zeichnet uns der Bleistift des Lebens ins Gesicht, und für den gibt es kein Radiergummi.
Gojibeeren können aber sehr wohl die Neubildung weiterer Falten verhindern, den Teint auffrischen und das Hautbild verfeinern. Dadurch werden bereits vorhandene Falten sehr gemildert. Nicht zu vergessen, dass einem Gojibeeren auch zu mehr Gelassenheit und innerer Zufriedenheit verhelfen, so dass so manches Gesicht gar nicht mehr automatisch in gestresste, missgünstige oder pessimistische Falten gelegt wird.
Wir vom www.goji-beeren-shop.com haben jedenfalls ein sagenhaft harmonisches Arbeitsklima...
3.Goji-Beeren unterdrücken Cellulite
Cellulite entsteht durch kleine Fettdepots unter der Haut, die sich ganz in Ruhe ausbreiten können, wenn man nicht frühzeitig Gegenmassnahmen ergreift, wie etwa Bürstenmassagen oder eine Sportart, die die Oberschenkel anspricht. Und Goji-Beeren. In Ergänzung zueinander optimal gegen Cellulite: Haut, Unterhautschichten und Muskulatur werden bestens versorgt, keine Chance für Fettdepots. Aber nur Gojibeeren allein? Wer im Sessel sitzt, stundenlang fernsieht und dabei Gojibeeren und Chips knabbert, darf nicht allzu große Erwartungen haben…
4.Goji-Beeren sind nur ein Modetrend
Wer bestimmt denn, was Mode ist und was nicht?
Wenn Penicillin erst heute in unserer schnelllebigen Zeit entdeckt worden wäre, wäre es dann auch nach ein paar erfolgreichen Wochen wieder aus unserem Bewusstsein verschwunden, weil jemand geschicktere Werbung für Ackerschachtelhalm gegen Schweissfüße gemacht hat? Doch eher nicht. Dazu ist Penicillin zu bedeutend, es wurde in die Medizin integriert und blieb bestehen, weil der Nutzen unbestritten ist.
Die traditionelle chinesische Medizin verwendet Gojibeeren seit Jahrtausenden...
In der westlichen Welt hat man einen anderen Ansatz Krankheit/ Gesundheit zu betrachten, hier bekämpft man bereits entstandene Symptome, während die chinesische Medizin auf Vorbeugung baut, um Krankheiten gar nicht erst entstehen zulassen. Möglicherweise hat uns das über Gojibeeren hinwegsehen lassen.
Eine Pflanze, die so üppig von der Natur mit Wirkstoffen ausgestattet wurde, unterliegt nicht der Mode, sie wird zum Klassiker.
5.Goji-Beeren kommen ursprünglich aus Tibet
Das ist reines Wunschdenken. Heutzutage assoziiert man mit Tibet den immer freundlichen Dalai Lama, gewaltfreie buddhistische Mönche, uralte Weisheiten und chinesische Unterdrückung eines friedliebenden Volkes, da passt die wohltuende Goji-Beere gut dazu.
Tatsache ist aber, dass niemand den genauen Herkunftsort der Goji-Beere kennt.
Oft wird Bezug genommen auf das Volk der Hunzas, bei denen ein lebensalter von 100 Jahren bei guter Konstitution nichts Ungewöhnliches ist. Die Hunzas leben im heutigen Pakistan.
Ländergrenzen haben sich zu allen Zeiten verschoben, auch in der Himalaya-Gegend, die allgemein als Heimat dieser roten Beeren anerkannt ist.
Die älteste Beschreibung der Pflanze jedoch stammt aus China, der Gelehrte Shen Nung hatte schon 2600 v.Chr. den Nutzen und die Wirkung der Pflanze erfasst. Nach Jahrhunderten der mündlichen Überlieferung wurden seine umfangreichen Kenntnisse schriftlich in dem Werk „Materia Medica des göttlichen Landwirts“ (200 v.Chr.) dokumentiert, und ihm schreibt man auch den Ursprung der traditionellen chinesischen Medizin zu.
Die Verknüpfung der Pflanze mit ihrer Heilkraft ist daher eher China zuzuschreiben.
6.Goji-Beeren sind gefährlich für Allergiker
Man liest hier und da über allergische Reaktionen, die angeblich von Goji-Beeren ausgelöst werden. Es ist aber keine Studie bekannt, die dies belegen würde. Mag sein, dass der eine oder andere Allergiker auf einen Wirkstoff der Goji-Beere reagiert, aber das macht sie noch nicht gefährlich. Es gibt auch Menschen, die auf Äpfel oder Birkenpollen allergisch reagieren, deshalb würde man aber nicht Birken und Äpfel als gefährlich bezeichnen.
7.Goji-Beeren aus China sind mit Pestiziden belastet
Das NingXia Tal in China wird von Kennern „Chinas Kräutermedizin-Tal“ genannt. Der mineralstoffreiche Boden wird vom reinen Himalaya-Gletscherwasser genährt und hat genau die richtige Höhenlageund Luftfeuchtigkeit für Goji Beeren. Den Ortsansässigen ist bekannt, welchen Schatz der Natur sie dort hüten, warum sollten sie sich selbst die Lebensgrundlage entziehen, indem sie Pestizide verwenden? Es ist vielmehr so, dass dieses Tal geschützt wird, indem man alle Regeln genau beachtet, die einzuhalten sind um das „Green Certificate“ zuerkannt zu bekommen. Diese Zertifikat entspricht in etwa unserem Bio-Zertifikat.
Die pestizidbelasteten Goji Beeren stammen wahrscheinlich eher aus Amerika, wo man sich seit einiger Zeit ebenfalls mit Goji-Plantagen versucht.
8. Goji Beeren enthalten ein ähnliches Gift wie Tollkirschen
Solche Gerüchte entstehen durch gefährliches Halbwissen. Der Stoff, um den es geht, heisst Hyoscyamin und ist in Solanaceen oft enthalten. Solanaceen sind Nachtschattengewächse, und dazu gehören Goji Pflanzen ebenfalls.Goji sind die chinesischen Verwandten des gemeinen Bocksdorns (Lycium), der auch bei uns wächst. In einer Arbeit von 1890 hat mal jemand behauptet, dass goji lycium barbarum Hyoscyamin enthalte und daher ähnlich giftig oder auch halluzigen sei wie Tollkirsche, Engelstrompete u.ä.. Stimmt aber gar nicht! Diese Behauptung ist schon oft widerlegt worden, trotzdem hält sich das Gerücht hartnäckig. So ist das eben mit Gerüchten...
9. Goji Beeren wirken nur, wenn man daran glaubt
Gojibeeren haben nichts, aber auch gar nichts mit mit irgendwelchen undurchsichtigen Fähigkeiten aus der Esoterik-Ecke zu tun. Ihre Heilkraft beziehen sie aus ihren Wirkstoffen, die wissenschaftlich mess- und nachweisbar sind. Man benötigt keine Engel auf Erden oder Aurasichtigkeit um ihre Wirkung zu spüren. Möglicherweise stoßen sich einige Rationalisten an der Beschreibung des Chi (auch Qi oder Ki), welches die Lebensenergie meint, die bei regelmäßigem Verzehr von Gojibeeren ungehemmter fließen kann. In der traditionellen chinesischen Medizin ist das Chi eine wesentliche Grundlage, ebenso wie das Yin-Yang-Prinzip. Wem das zu fremd ist, der möge doch einfach darüber hinweg lesen und sich an die wissenschaftlichen Fakten halten, davon gibt es in Bezug auf Goji Beeren schließlich genug.
10. Man kann Goji Beeren genauso gut selbst im Garten anbauen
Man kann tatsächlich Goji Beeren selbst im Garten anbauen, aber eben nicht genauso gut.
Um die Qualität der NingXia-Gojibeeren zu erreichen, müsste man den Pflanzen natürlich die gleichen Bedingungen bieten können. Mozart wäre auch nicht das Genie geworden, wenn er nur mit einer Triangel ausgerüstet in den Slums von Mexico City aufgewachsen wäre...
Das soll nicht heißen, das selbst angebaute Gojibeeren schlecht sind, keineswegs, sie sind immer noch urgesund, hilfreich und heilkräftig, nur eben nicht in dem Ausmaß und der sagenhaften Konzentration wie die aus NingXia. Einen Grund dafür hat Hartmut Scholz, einer der führenden Goji-Experten in Deutschland, sehr schön formuliert:
„...Auf fruchtbaren, sonnigen Hängen in die Ausläufer des gewaltigen Himalajagebirges eingebettet, und genährt vom kristallklaren Wasser der Berge, das auf seinem Weg zum Tal die Goji Plantagen mit mineralreichem Wasser versorgt. Es kann kein erhebenderes Bild der fruchtbaren Mutter Erde gezeichnet werden als hier in NingXia in der Inneren Mongolei wo NingXia Wolfbeeren ihre Heimat haben.“










