openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Gesundheitskosten - Fragwürdige Studie, richtiges Ergebnis

14.01.200912:04 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) DEUTSCHE BKK distanziert sich von arbeitgebernaher Studie

Berlin, den 12. Januar 2009. Die DEUTSCHE BKK distanziert sich von der aktuellen Studie der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die Untersuchung vergleicht die Ausgaben für medizinische Leistungen in allen Bundesländern. Dabei stellt sie erhebliche Unterschiede fest. Schlussfolgerung der Studie: Einsparungen in Milliardenhöhe seien möglich. Die DEUTSCHE BKK lehnt den Untersuchungsansatz der Studie ab, stimmt aber dem Ergebnis zu. Es besteht sogar noch größeres Sparpotenzial – allerdings an anderer Stelle, als die Studie behauptet.

Die DEUTSCHE BKK unterstützt die Aussage, dass es große Effizienzreserven im Gesundheitssystem gibt. Grundfalsch ist allerdings der Studienansatz der INSM: Aus regionalen Kostenunterschieden kann man nicht folgern, dass in manchen Regionen zu viel für die medizinische Behandlung bezahlt wird. Solche Differenzen gibt es immer, wenn Bedarf und Angebot an medizinischen Leistungen in den verglichenen Gebieten nicht völlig identisch sind. Wichtig ist, dass die Versicherten eine bedarfgerechte Therapie erhalten.
Die Ursache für die überhöhten Ausgaben liegt vielmehr in unnötigen medizinischen Maßnahmen. Achim Kolanoski, Vorstandsvorsitzender der DEUTSCHEN BKK, erklärt dazu: „Die Effizienzreserven sind weit höher als in der Studie einzuschätzen. Auf bestimmten medizinischen Gebieten kommt es häufig zu Fehlversorgungen und Überversorgungen – völlig unabhängig von der Region. Diese Kosten können problemlos eingespart werden.“
Eine weitere Ursache für überhöhte Kosten sieht Kolanoski in der Bindung an vom Gesetzgeber vorgegebene Verträge: „Zur Zeit sind die Krankenkassen gezwungen, Leistungen zu Preisen abzunehmen, die nicht sie selbst ausgehandelt haben. Mit mehr Vertragsfreiheit könnten die Kassen wesentliche günstigere Konditionen für ihre Patienten erzielen.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 272761
 1263

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Gesundheitskosten - Fragwürdige Studie, richtiges Ergebnis“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche BKK

DEUTSCHE BKK: Facharzttermine bis zu vier Monate früher - Kostenlose Hotline seit einem Jahr erfolgreich
DEUTSCHE BKK: Facharzttermine bis zu vier Monate früher - Kostenlose Hotline seit einem Jahr erfolgreich
Berlin, den 28. März 2011. Gesetzlich Versicherte warten dreimal länger auf einen Termin beim Facharzt als Privatpatienten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kölner Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie. Mit der Facharztterminhotline schafft die DEUTSCHE BKK seit einem Jahr Abhilfe. Im Zeitraum von zwölf Monaten konnte die Krankenkasse für ihre Versicherten fast 2.200 Termine um durchschnittlich 59 Tage vorverlegen. Spitzenreiter sind Wartezeiten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die um ganze vier Monate verkür…
Bild: Koalitionsverhandlungen über Gesundheit: Chance vertanBild: Koalitionsverhandlungen über Gesundheit: Chance vertan
Koalitionsverhandlungen über Gesundheit: Chance vertan
DEUTSCHE BKK warnt vor Preiswettbewerb und Untergrabung des Solidarprinzips Berlin, den 27. Oktober 2009. Die DEUTSCHE BKK sieht beim Ergebnis der Koalitionsverhandlungen über das Gesundheitssystem die Interessen der gesetzlich Versicherten nicht ausreichend berücksichtigt. Es besteht die Gefahr, dass bei den Krankenkassen erneut ein Preiswettbewerb startet und das Solidarprinzip untergraben wird. Eine einkommensunabhängige Pauschale, die von den Versicherten gezahlt werden muss, ist der erste Schritt zur Aushöhlung des Solidarprinzips „Ein…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: james.ag fragt nach - Wie sinnvoll ist eine Familienversicherung?Bild: james.ag fragt nach - Wie sinnvoll ist eine Familienversicherung?
james.ag fragt nach - Wie sinnvoll ist eine Familienversicherung?
… Familien keinen Vorteil durch die Familienversicherung haben. Bei einem Vergleich stellte sich heraus, dass Familien tatsächlich mehr bezahlen, als sie während der Familienphase an Gesundheitskosten verursachen. Erst ab 4 Kindern ändern sich die Zahlen zum Positiven für die Familie. Doch hat die statistische Durchschnittsfamilie nur 1,4 Kinder. Die …
Bild: Studie: Krankenkassen könnten 18 Milliarden sparen durch Behandlungen im AuslandBild: Studie: Krankenkassen könnten 18 Milliarden sparen durch Behandlungen im Ausland
Studie: Krankenkassen könnten 18 Milliarden sparen durch Behandlungen im Ausland
… weniger." Statistisch kostet jeder Bürger pro Jahr rund 3.700 Euro, Menschen ab 65 Jahren 6.085 Euro, Senioren ab 85 sogar 13.410 Euro. Die Gesundheitskosten unter Berücksichtigung der IGEL-Leistungen liegen bei 328 Milliarden Euro. Größte Kostenblöcke: Krankenhausbehandlungen (34%), Medikamente (18%), Ärztliche Behandlungen (15%) und Zahnarztkosten (5%). …
Mit Vitamin D europaweit 177 Milliarden Euro einsparen
Mit Vitamin D europaweit 177 Milliarden Euro einsparen
Veldhoven, 2. April 2009 (SRF) – Eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D würde die Gesundheitskosten in 17 europäischen Ländern insgesamt um unglaubliche 187 Milliarden Euro senken - bei nur 10 Milliarden zusätzlicher Kosten. Das entspräche einer Einsparung in den Gesundheitsbudgets dieser Länder um 17,7 Prozent. Zu diesem Ergebnis …
Bild: Dissoziation und Kultur: Patienten mit Migrationshintergrund in der Psychotherapie oft falsch diagnostiziertBild: Dissoziation und Kultur: Patienten mit Migrationshintergrund in der Psychotherapie oft falsch diagnostiziert
Dissoziation und Kultur: Patienten mit Migrationshintergrund in der Psychotherapie oft falsch diagnostiziert
… Bewertung kultureller Störungen in einem Abgleich mit Ätiologieüberlegungen ihrer Therapieschule. Derartige Fallberichte sind z.B. gespickt mit Hinweisen auf eine fragwürdige ödipale oder auch präödipale Verursachung mit zum Teil hoch kompliziert abgefassten Begründungen. Auch die verhaltenstherapeutische Ursachenvermutung einer instrumentellen oder …
Bild: Unterstützung für Familien mit Epilepsie: NightWatch zuverlässig und kosteneffizient bei KindernBild: Unterstützung für Familien mit Epilepsie: NightWatch zuverlässig und kosteneffizient bei Kindern
Unterstützung für Familien mit Epilepsie: NightWatch zuverlässig und kosteneffizient bei Kindern
… von NightWatch berichten Betreuer:innen über eine deutliche Verringerung ihres Stresslevels. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie ist die deutliche Senkung der Gesundheitskosten nach der Integration von NightWatch in den Tagesablauf der Familien.Deutsche und österreichische Ärzt:innen aus dem Bereich Neurologie und Neuropädiatrie verordnen schon …
Bild: Medikationsprozess zu Hause: Nicht länger Probleme verschweigenBild: Medikationsprozess zu Hause: Nicht länger Probleme verschweigen
Medikationsprozess zu Hause: Nicht länger Probleme verschweigen
… ambulant – kann man sich leicht ausmalen, welche Zahlen hier zusammenkommen, wenn es um Fehlmedikationen, mangelnde Therapietreue und damit Auswirkungen auf die Gesundheitskosten insgesamt geht. In- und ausländische Studien gerade im ambulanten Bereich belegen hundert millionenfache Medikationsfehler und damit Folgekosten, die in die Milliarden gehen", …
Bild: Mehr Sonnenschein-Vitamin könnte das deutsche Gesundheitssystem um 37,5 Mrd. Euro jährlich entlastenBild: Mehr Sonnenschein-Vitamin könnte das deutsche Gesundheitssystem um 37,5 Mrd. Euro jährlich entlasten
Mehr Sonnenschein-Vitamin könnte das deutsche Gesundheitssystem um 37,5 Mrd. Euro jährlich entlasten
… UVB-Strahlen der Sonnen oder im Solarium bzw. durch Nahrungsergänzung, in Kanada allein 37.000, also etwa 16 Prozent, der jährlichen Todesfälle vermieden werden könnten. Die eingesparten Gesundheitskosten lägen demanch bei 14,4 Milliarden Dollar, knapp 7 Prozent der Gesamtkosten. Ausführlichere Informationen zu den Originalstudien unter: www.SonnenNews.de
Finanzierung des Gesundheitssystems aus Steuermitteln laut IWV Studie (Internationale Wirtschaftsvereinigung Frankfurt) unumgänglich.
Finanzierung des Gesundheitssystems aus Steuermitteln laut IWV Studie (Internationale Wirtschaftsvereinigung Frankfurt) unumgänglich.
… Studie der Internationalen Wirtschaftsvereinigung in Frankfurt/Main ( IWV Frankfurt). Berücksichtigt wurde insbesondere der demographische Wandel und die weiter steigenden Gesundheitskosten. Die große Koalition hat sich grundsätzlich auf eine Teilfinanzierung des Gesundheitswesens aus Steuermitteln geeinigt. Sollen die Beitragssätze in Zukunft jedoch …
Bild: Folgen von ÜbergewichtBild: Folgen von Übergewicht
Folgen von Übergewicht
… auch eine Verkürzung der Lebenszeit bedeuten. Diesem Risiko kann jedoch durch Abnehmen entgegengewirkt werden, detailliertere Info's unter: http://www.diaetfreiezone.ch 4 Milliarden Franken Gesundheitskosten Der Studie zufolge, belaufen sich die direkten Gesundheitskosten von Übergewicht und Adipositas auf rund 4 Milliarden Franken pro Jahr (Stand 2007). …
Bild: Skandalurteil aus Karlsruhe – Nur Studien „objektiver Dritter“ reichenBild: Skandalurteil aus Karlsruhe – Nur Studien „objektiver Dritter“ reichen
Skandalurteil aus Karlsruhe – Nur Studien „objektiver Dritter“ reichen
Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat kürzlich eine mehr als fragwürdige Entscheidung zur wissenschaftlichen Absicherung von Wirkaussagen gefällt. Die haarsträubende Entscheidung betrifft ein einstweiliges Verfügungsverfahren und ist somit noch nicht rechtskräftig. Dass die Karlsruher Richter Ihre Meinung im Hauptsacheverfahren ändern werden, ist allerdings …
Sie lesen gerade: Gesundheitskosten - Fragwürdige Studie, richtiges Ergebnis