(openPR) Die in Deutschland häufig praktizierte Mehrfachbenutzung von Insulinpen-Nadeln kann gesundheitliche Risiken nach sich ziehen, so lautet die Warnung der Experten vom Diabetes-Online-Portal www.diabetes-germany.com.
Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern liegt die Einmalverwendung von Pen-Nadeln in Deutschland bei bescheidenen 11%. Das bedeutet, dass die große Mehrheit der Diabetiker in Deutschland die Insulinpen-Nadeln mehrfach verwenden.
"Wer seine Insulinpen-Nadeln allerdings mehrfach verwendet, geht unnötige Gesundheitsrisiken ein", meinte Gerhard Mayer. Mayer ist Initiator und Gründer von Diabetes-Germany.com, einem der größten Informationsportale zum Thema Diabetes in Deutschland. Den Hauptgrund dafür sieht er in der Tatsache, dass Pen-Nadeln bei Mehrfachverwendung stumpf werden können. Auch ein verkleben der Nadelspitze ist oftmals festzustellen.
Die stumpfen Nadeln verletzen die Haut mehr als nötig. Treten diese Verletzungen häufiger auf, so begünstigt dies die Entstehung von Fettgewebsveränderungen, die sich als Verdickungen und Verhärtungen äußern können. Diese von Medizinern als Lipohypertrophien bezeichneten Veränderungen sind unregelmäßig durchblutet. Wird Insulin in diese Bereiche injiziert, so wird es nur unkalkulierbar ins Blut aufgenommen.
Die Folge sind schwankende Blutzuckerspiegel, die wiederum Komplikationen nach sich ziehen können. Um dies zu vermeiden, empfiehlt Diabetes-Germany.com dringend, die Pen-Nadeln nur ein einziges Mal zu verwenden, die Injektionsstellen regelmäßig zu wechseln und die Injektionsstellen zu kontrollieren.
In Italien oder Holland ist die Einmalverwendung von Pen-Nadeln mit jeweils über 70% gegenüber den 11% in Deutschland deutlich höher. An der Spitze liegt Frankreich, hier werden die Insulinpen-Nadeln mit über 90% nur ein einziges Mal benutzt.












