(openPR) Überraschende Ergebnisse zeigen Wirtschaftlichkeitspotenziale auf
Mannheim (jg). Konkrete Ansatzpunkte für vorhandene Wirtschaftlichkeitsreserven in Software-Projekten zeigen die Ergebnisse des Java Trendbarometers, das heute in Mannheim vorgestellt wurde. Die erste systematische Expertenbefragung zum Thema Java-Technologien wurde zwischen September und November 2008 durchgeführt; dabei wurden nur ausgewiesene Java-Experten befragt. Herausgeber des Java Trendbarometers ist die Mannheimer expeso GmbH, der Dienstleister für Software-Entwicklung, Technologie-Beratung und Technologie-Coaching für Java und Java Enterprise Technologien.
„Java-Technologien haben für Unternehmensanwendungen eine große Bedeutung“, so Markus Roth, Geschäftsführer der expeso GmbH. „Mit dem Java Trendbarometer liefern wir IT-Entscheidern in der aktuellen wirtschaftlichen Situation interessante Ansätze, das eigene Optimierungspotential zu erkennen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.“
Zentrale Ergebnisse sind:
* Erhebliche Schwächen in der Projektarbeit
Die erstaunlichsten Ergebnisse finden sich im Projektmanagement. Für fast 60 Prozent der Befragten wird der Anforderungsanalyse zu wenig Bedeutung zugemessen. Diese Zahl ist schockierend, zumal die Notwendigkeit einer optimalen Anforderungsanalyse bekannt ist. In jedem zweiten Projekt sind die vorhandenen Integrationsmechanismen nicht ausreichend – und für zwei Drittel der befragten Java-Experten wird der Entwicklerdokumentation zu wenig Bedeutung zugemessen wird.
Diese Ergebnisse sind umso erstaunlicher, da die Notwendigkeit eines effektiven Projektmanagements seit langem bekannt ist. „Gerade hier ergeben sich erhebliche Verbesserungspotentiale mit einem großen wirtschaftlichen Nutzen“, so Markus Roth. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten Unternehmen auf eine gezielte externe Unterstützung durch ausgewählte und erfahrene Java-Experten setzen. Fachlich wie betriebswirtschaftlich rechnet sich der Einsatz.“
* Weiterbildung mit Schwächen
Fast die Hälfte der Mitarbeiter beschäftigen sich mit neuen Technologien erst dann, wenn sie es müssen. Zumeist setzen sie dann auf ein Selbststudium durch Internet, Bücher und Zeitschriften zur Weiterbildung im Java-Bereich. Weniger als die Hälfte bilden sich aktiv durch Seminare oder Messebesuche weiter. Und nur jeder Fünfte greift auf das Know-how von Spezialisten zurück (Coaching). Diese Zahlen sind umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, wie sehr der Unternehmenserfolg von Innovationen abhängt. „Ein zeit- und kostenintensives „try and error“-Verfahren kann sich kein Unternehmen mehr leisten“, so Markus Roth. „Unternehmens- und IT-Leitungen sollten daher im Sinne einer effektiven Weiterbildung verstärkt auf Technologie-Coaching setzen. Hier werden Innovationen schnell, kompetent und in voller Bandbreite gemeinsam in einem Team eingeführt und am Arbeitsplatz geschult.“
* Etablierte Technologien
Viele ältere Versionen der Java-Sprache und des Java EE Standards sind heute noch im Projektumfeld anzutreffen. Ein Grund ist sicher der notwenige Migrationsaufwand in bestehenden Projekten. Bei aller Vielfalt haben sich in den vergangenen Jahren doch bestimmte Technologien, Frameworks und Open Source Produkte herauskristallisiert und etabliert; sie bieten gerade bei neuen Projekten interessante Möglichkeiten.
Zukünftig werden Java-Expertinnen und Experten zwei Mal im Jahr für das Java Trendbarometer mit einem standardisierten Verfahren befragt, um die aktuelle und zukünftige Bedeutung verschiedener Java-Technologien für die Praxis zu ermitteln.
Interessierte können die Ergebnisse des Java Trendbarometers kostenfrei bei der expeso GmbH unter








