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Hypoglykämie – Wenn Unterzuckerung den Körper in Stress versetzt

23.12.200823:13 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Hypoglykämie – Wenn Unterzuckerung den Körper in Stress versetzt
Sylvia Poth
Sylvia Poth

(openPR) Schmelz-Hüttersdorf. Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, ist in unserer Gesellschaft eine sehr verbreitete und bekannte Zivilisationskrankheit, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist.
Weit weniger bekannt, doch in ihren Gefahren nicht zu unterschätzen, ist die chronische Unterzuckerung, auch Hypoglykämie genannt. Unterzuckerung gilt nicht als Krankheit, sondern kann bei verschiedenen Erkrankungen wie z.B. Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder durch eine Überdosierung blutzuckersenkender Medikamente im Rahmen einer Diabetes-Behandlung. Jedoch auch durch eine sehr starke Stressbelastung oder Hochleistungssport kann es zu Hypoglykämie kommen.



Sylvia Poth erklärt: „Die Symptome einer Unterzuckerung sind sehr vielfältig und können von Person zu Person variieren. Hauptsymptome sind jedoch Zittern, Konzentrationsschwierigkeiten, Schweißausbrüche, motorische Störungen, Bewegungs- und Orientierungsstörungen, innere Unruhe, Blässe, Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie Heißhunger nach Süßem.
Werden jedoch nicht gleich Gegenmaßnahmen ergriffen bzw. wird dem Körper kein Zucker zugeführt, kann der Blutzuckerspiegel gefährlich abfallen, so dass es zu einem Unterzuckerungsschock kommt, der bis hin zum Koma führen kann.
Wenn man dies bemerkt, sollte man so schnell wie möglich etwas Zuckerhaltiges, wie z.B. Traubenzucker zu sich nehmen. Für Menschen, die an Unterzuckerung leiden, ist es daher wichtig, für den Notfall stets etwas Zuckerhaltiges bei sich zu haben. “

Jessica Hund führt weiter: „Fällt jemand in einen Zuckerschock, sollte sofort der Notarzt verständigt werden. Falls der Betreffende noch bei Bewusstsein ist, sollte man ihm so schnell wie möglich etwas Zuckerhaltiges einflößen.
Einen bewusstlosen Patienten sollte man in stabile Seitenlage bringen und warten bis der Rettungsdienst eintrifft, der als Sofortmaßnahme Glukose direkt in die Blutbahn spritzt.“

Sylvia Poth sagt: „Wird eine deutliche Unterzuckerung über längere Zeit hinweg nicht behandelt bzw. keine Gegenmaßnahmen eingeleitet, kann dies im fortgeschrittenen Stadium zu Gehirnschädigungen, Wesensveränderung, Herzrasen, erhöhtem Blutdruck, schweren psychischen Störungen, Lähmungserscheinungen, Krampfanfällen sowie Übererregbarkeit kommen.“

Jessica Hund erklärt: „Unterzuckerung sollte auf jeden fall ärztlich abgeklärt werden, damit die entsprechenden Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden können.
Die richtige Ernährung kann bei Menschen, die an Unterzuckerung leiden, schon sehr viel bewirken. Wichtig ist es hierbei, dem Körper über den Tag verteilt kohlenhydratreiche Nahrung zuzuführen, damit der Blutzuckerspiegel konstant gehalten wird und es gar nicht erst zu einem gefährlichen Zuckerabfall kommen kann.
Doch nicht alle kohlenhydratreichen Nahrungsmittel halten den Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau. Zucker- und weißmehlhaltige Nahrungsmittel peitschen den Zuckerspiegel zwar kurzfristig stark nach oben, jedoch fällt dieser wenige Zeit später umso tiefer ab.
Vollkornprodukte, Obst und Gemüse hingegen lassen den Blutzuckerspiegel zwar langsamer ansteigen, halten ihn aber auf einem konstant höheren Niveau und können so einer Unterzuckerung länger vorbeugen.“

Sylvia Poth ergänzt: „ Es gibt im Internet und in speziellen Bücher Nahrungsmitteltabellen, die den so genannten „glykämischen Index“ und den Kohlenhydratgehalt von Lebensmitteln angeben. Der glykämische Index gibt an, wie schnell bzw. stark ein bestimmtes Nahrungsmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.
Ich vertrete die These, dass Menschen mit Unterzuckerung mehr Kohlenhydrate über die tägliche Nahrung zu sich nehmen müssen als gesunde Menschen.
Optimal für die Betroffenen ist daher eine Ernährungsweise mit vielen kohlenhydratreichen Lebensmittel, deren glykämischer Index jedoch niedrig bis mittel ist. Dies ist für den Körper viel gesünder, als ständig auf Süßigkeiten zurückgreifen zu müssen, um den Blutzuckerspiegel wieder in die Höhe zu treiben.“

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