(openPR) Leipzig, 16. Dezember 2008 – Die trac-x Transport Capacity Exchange GmbH hat heute bekannt gegeben, dass sie die Handelszeiten für den Kurzfristhandel um eine Stunde verlängert. Demnach ist es durch die Unterstützung der registrierten Netzbetreiber ab dem 01. Januar 2009 möglich, Sofortkäufe statt wie bislang bis 10 Uhr, dann bis 11 Uhr auf der Plattform zu handeln, teilte das Unternehmen mit. Day-Ahead-Auktionen sind durch die neuen Handelszeiten ab Januar bis 10.45 Uhr (bislang 9.45 Uhr) über die Plattform handelbar.
Durch die Ausweitung der Handelszeiten will das Unternehmen vor allem Kunden aus Großbritannien einen besseren Zugang zum deutschen Sekundärmarkt für Transportkapazitäten ermöglichen. Es gilt außerdem als wichtiger Schritt zur Annäherung an die Handelszeiten des europäischen Gasmarktes. Die Ausweitung der Handelszeiten wurde durch die Mitarbeit der registrierten Netzbetreiber des Day-Ahead-Bereichs ermöglicht. Diese konnten ihr Operating soweit optimieren, dass Käufer, trotz des engeren Zeitfensters zwischen Handelsschluss und Nominierungsbeginn, ihre auf trac-x erworbenen Tageskapazitäten weiterhin ab 14 Uhr nominieren können.
trac-x Transport Capacity Exchange GmbH
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04347 Leipzig
Katja Beckert
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Über das Unternehmen
Die trac-x Transport Capacity Exchange GmbH wurde mit dem Ziel gegründet, einen transparenten und diskriminierungsfreien Handelsplatz für die Sekundärvermarktung von Transportkapazitäten zu schaffen. Sie betreibt bereits seit März 2005 eine Handelsplattform für Erdgas-Transportkapazitäten in Europa. Derzeit sind 334 Händler aus 17 Ländern auf der Handelsplattform registriert. Diese können europaweit Long-Term-Kapazitätsrechte in den Netzen der folgenden Netzbetreiber handeln: Dong Energy Pipelines GmbH, E.ON Gastransport GmbH, EWE NETZ GmbH, RWE Transportnetz Gas GmbH, Gasunie Deutschland Transport Services GmbH und Ontras GmbH.
Neben dem Handel mit langfristigen Sekundärkapazitäten ist seit Mai 2008 auf trac-x auch der kurzfristige Handel mit grenzüberschreitenden festen Kapazitätsrechten am Grenzübergangspunkte Bunde/Oude Statenzijl zwischen Deutschland und den Niederlanden für den folgenden Tag möglich. Seit Oktober 2008 sind im Day-Ahead-Bereich der Handelsplattform zusätzlich der Grenzübergangspunkt Eynatten/Raeren (Deutschland - Belgien) und die Netzkopplungspunkte Bunder Tief, Reckrod und Lampertheim handelbar.
Nachdem die Plattform während der vergangenen Monate einen deutlichen Anstieg der Handelsaktivitäten verzeichnen konnte, erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2008 ein Rekordvolumen an eingestellten Transportkapazitäten in Höhe von mehr als 200.000 MWh/h.