(openPR) „Hunderttausend Düfte schienen nichts mehr wert vor diesem einen Duft. Dieser eine war das höhere Prinzip, nach dessen Vorbild sich die anderen ordnen mussten.“ In Patrick Süskinds Meisterwerk „Das Parfum“ gibt es ihn - den einen Duft, der alle anderen in den Schatten stellt. Im richtigen Leben ist das anders, denn die Duftwahrnehmung ist weit mehr als nur ein Sinneseindruck. Das Riechen gilt als der komplexeste Sinn des Menschen. Gelangen Duftmoleküle in die Nase, so werden sie von rund 30 Millionen winzig kleinen Riechrezeptoren, so genannte Neurotransmitter, aufgenommen und als Signale an das Limbische System des Gehirns weitergeleitet. Dort wird die Duftwahrnehmung mit Gefühlen, Affekten und Trieben verknüpft und in Sekundenschnelle erfolgt eine Rückkopplung in Form eines komplexen Geruchsempfindens. Die Beurteilung von Düften ist demzufolge immer mit Emotionen verbunden. Und da diese zweifellos vielfältig sind, wird es den einzig wahren Duft wohl auch künftig nur in der Literatur geben. Dennoch werden Experten nicht müde, immer wieder neue wohlriechende Kompositionen zu kreieren.
Als kreativen Retrotrend bezeichnen Insider das, was unsere Nasen 2009 betören soll. Das heißt: Altbekannte Düfte - neu, modern interpretiert und unerwartet anders kombiniert. Die Beliebtheitsskala der Duftmischungen im Wellnessbereich wird angeführt von natürlichen, fruchtig exotischen Aromen in originellen Mischungen. Klassische Citrus-Potpourris, fremdländisch anmutende Litschidüfte und exotische Kompositionen, wie zum Beispiel „Copacabana“ oder „Mojito“, sollen uns in ferne Länder entführen. Daneben werden sich die Klassiker - allen voran Birke, Eukalyptus und Minze – weiter großer Beliebtheit erfreuen. Doch auch in diesem Segment kombiniert man raffiniert: Haben Sie schon einmal Minze mit Vanille gemischt? Oder gar Minze mit Apfel? Speziell im Bereich der Sauna-Aufgussmittel wird hinter den Kulissen fleißig an neuen, sogenannten „funktionalen“ Aufgüssen gearbeitet, die künftig klassische Minze- und Eukalyptusdüfte ergänzen sollen.
Ganz gleich, welche Kompositionen sich auch durchsetzen: Duft ist nicht gleich Duft! Entscheidend für Wirkung und Verträglichkeit sind die Substanzen, aus denen Duftstoffe erzeugt werden.
Aus Gründen der Transparenz und der Verbrauchersicherheit hat der Deutsche Sauna-Bund in Zusammenarbeit mit Duftstoff-Experten eine Richtlinie für „Geprüfte Qualität“ entwickelt. Sie umfasst nur natürliche ätherische oder naturidentische Produkte. Der „blaue Tropfen“ signalisiert dem Anwender, dass diese Produkte nicht nur angenehm duften, sondern auch dem vorbeugenden Verbraucherschutz Rechnung tragen müssen! So wird zudem eine sichere Verpackung sowie eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe erwartet. Detaillierte Informationen zu den Kriterien der Richtlinie „Geprüfte Qualität“ finden Sie unter www.sauna-bund.de.










