(openPR) Internationale Konferenz des step21-Projekts [Weiße Flecken]
Hamburg, 30.11.2008.
Auf der [Weiße Flecken]-Konferenz trafen sich am Wochenende
70 Jugendliche aus vier europäischen Ländern. Gemeinsam recherchieren sie die „weißen Flecken“ in der NS-Presse, enthüllen Falschmeldungen und Propaganda. Ihre Artikel werden im Juni 2009 in der dritten [Weiße Flecken]-Zeitung veröffentlicht.
Journalisten, Fotografen und Historiker arbeiteten von Freitag bis Sonntag in der Jugendherberge „Horner Rennbahn“ mit Jugendlichen aus Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien. In Workshops vermittelten sie den 15-20-jährigen das nötige Know-how für ihre Arbeit am internationalen [Weiße Flecken]-Projekt von step21.
Projektarbeit
Die NS-Zeit, das ist im Schulunterricht meist eine Sammlung abstrakter Daten und Fakten. Diese Fakten in lebendige Geschichte zu verwandeln und gemeinsam europäische Gegenwart und Zukunft zu gestalten ist Ziel der [Weiße Flecken]-Redakteure. „Wir arbeiten zusammen an der Zukunft, ohne die Vergangenheit zu vergessen“, so step21-Gründerin Sonja Lahnstein. 2009 wird die [Weiße Flecken]-Zeitung den Botschaftern der beteiligten Länder im Jüdischen Museum Berlin präsentiert. 30.000 Exemplare werden danach an Schulen und Gedenkstätten verteilt. Auf den Abschlussveranstaltungen der ersten Projektrunden diskutierten bereits Bundespräsident Köhler und Bundeskanzlerin Merkel mit den Jungjournalisten.
Teams und Themen
Die 16 Teams erforschen unter anderem den „Lebensborn e. V.“ im Taunus,
recherchieren Schicksale behinderter Kinder in Innsbruck und überprüfen die
„Germanisierungspolitik“ in Poznan. Die deutschen Teams kommen diesmal aus Berlin, Greifswald, Köln, Mainz/Wiesbaden, Pritzwalk und Rendsburg.
Interkulturelle Begegnungen
Auf der [Weiße Flecken]-Konferenz vom 28. bis 30. November lernten sich die Jugendlichen erstmals kennen. Neben journalistischen Basics erfuhren sie bei Sprachanimation, Diskussionsrunden und historischem Stadtrundgang viel über die Kultur ihrer Nachbarländer. Im Februar 2009 treffen sie sich wieder – zur zweiten Konferenz in Slubice (PL).













