(openPR) In der Vorweihnachtszeit ist es wieder so weit: Lichterketten leuchten um die Wette und trotzen dem grauen Winter. Doch die bunten Lämpchen sind nicht immer ganz ungefährlich.
Nürnberg, 27.11.2008. Weihnachtsbeleuchtung wird zur Einstimmung auf das Fest immer beliebter. Fenster, Bäume, aber auch ganze Häuserfassaden werden mit Lichterketten illuminiert. Derzeitige Favoriten sind weihnachtliche Leuchtfiguren wie Rentier, Nikolaus oder Schneemann. Doch hinter den bunten Lämpchen können Gefahren lauern. Fehlerhafte Produkte können im Dauerbetrieb überhitzen und anfangen, zu brennen. Auch starke Stromschläge durch mangelhaft isolierte Drähte oder lockere Fassungen sind mögliche gefährliche Begleiterscheinungen. Um solche bösen Überraschungen zu vermeiden, sollte beim Kauf auf Siegel wie das dreieckige VDE-Prüfzeichen oder das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit geachtet werden, rät das Immobilienportal Immowelt.de.
Damit wird dokumentiert, dass die Lichterkette von einer neutralen Stelle geprüft wurde und den Sicherheitsstandards entspricht. Im Gegensatz dazu ist das CE-Zeichen kein adäquater Sicherheitsnachweis, betont Immowelt.de. Mit diesem bestätigen Hersteller oder Importeure nur, dass ihre Produkte im Rahmen der EU-Richtlinien die Mindestsicherheitsanforderungen erfüllen. Dazu sind sie gesetzlich verpflichtet, es ist aber kein Beleg für unabhängige Prüfungen.
Generell wird vom Kauf von Lichterketten, die direkt an die Steckdose (230 Volt) angeschlossen werden, abgeraten. Besser sind Lichterketten mit einem Transformator, der die Stromspannung auf höchstens 50 Volt reduziert. Denn falls es zu einem Stromschlag kommen sollte, wirkt er sich so deutlich weniger gefährlich aus. Im Hinblick auf den Stromverbrauch sind zudem Lichterketten mit Leuchtdioden, so genannte LEDs, zu bevorzugen. Sie können im Vergleich zu den herkömmlichen Glühlämpchen bis zu 90 Prozent des Stroms sparen.
Wichtig beim Lichterglanz ist außerdem, die Innenbeleuchtung nicht draußen zu verwenden. Sollen Balkon oder Garten festlich leuchten, weisen das Kürzel IP 44 oder ein Wassertropfen im Dreieck auf den gefahrlosen Außenbetrieb hin, berichtet Immowelt.de. Noch sicherer wird es mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter, dem sogenannten FI-Schalter, der die Stromzufuhr bei Defekten unterbricht.
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