(openPR) [Wiesbaden] Die Vertreterversammlung bestätigte auf ihrer konstituierenden Sitzung Frank Werner aus Linden als Obermeister der Bundesinnung für das Flexografen-Handwerk. Neu in den Vorstand kam Uwe W. Hermann aus Pforzheim, der neben Frank Büttner aus Prenzlau das Amt eines stellvertretenden Obermeisters begleitet. Als Lehrlingswart wurde Geo Wulf Müller aus Nürnberg bestätigt.
Neben den turnusgemäßen Wahlen des Bundesinnungsvorstandes, befasste sich die Vertreterversammlung mit den Arbeitsthemen des kommenden Jahres, der Planung der von 19. bis 21. Juni auf Mallorca stattfindenden 36. Verbandstagung sowie aktuellen handwerks- und marktpolitischen Themen.
Die Flexografen stellen einen Wirtschaftszweig dar, der durch kleine, meist handwerkliche Betriebe charakterisiert ist. Über 80% der rund 300 Stempelbetriebe in Deutschland weisen weniger als 10 Beschäftigte auf. Kernprodukte der Flexografen sind Gummi- und Fotopolymerstempel sowie Selbstfärbestempel. Daneben werden auch Mikrozellstempel (vorgefärbte Stempel), Stempelgeräte und Stempelzubehör wie Stempelfarben, Stempelkissen oder Stempelhalter angeboten. Einen weiteren Tätigkeitsbereich stellt die Herstellung von Flexodruckplatten dar.
Darüber hinaus bietet eine große Anzahl von Flexografiebetrieben Kennzeichnungsprodukte, wie Schilder für Werbezwecke, Praxis- und Firmenschilder, Aufkleber, Etiketten, Typenschilder, Baustellenschilder, Bau- und Werbeplanen, Gebäude-Leitsysteme, Folienbeschriftungen, Namensschilder als auch Druckdienstleistungen, wie Visitenkarten, Briefbögen, Kataloge und Broschüren an. Die ehemals klassischen Stempelhersteller entwickeln sich mehr und mehr zu Spezialisten des Markierungs-, Kennzeichnungs- und Identifikationsgewerbes.










