(openPR) Köln, 25.11.2008 Die deutsche Wirtschaft ist von den Folgen der Finanzmarktkrise stärker betroffen als bisher angenommen. Laut dem deutschen Einkaufsmanager-Index brechen deutschen Unternehmen in hohem Maße die Aufträge weg. Der Index fiel um knapp fünf Punkte auf 36.2. Erst über der Marke von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. Es ist der stärkste Einbruch seit der Datenerhebung 1996.
„Der Auftragsverlust lässt sich aber wenigstens teilweise kompensieren“, sagt Arnd Halbach, Geschäftsführer des Einkaufsdienstleisters Expense Reduction Analysts (ERA). Laut Halbach stecken in den nicht-strategischen Beschaffungsfeldern wie Bürobedarf, Reinigung, Energie, Kurierdienste, Logistik, Verpackungen, Druckkosten etc. Einsparpotenziale von durchschnittlich knapp 20 Prozent. Halbach: „Aus der Erfahrung von über 14.000 weltweit abgeschlossenen Projekten wissen wir, dass sich die Einsparungen in diesen Bereichen schnell auf den Cash-Flow der Unternehmen auswirken.“ Zudem sei der Ansatz, Ausgaben zu senken, wesentlich nachhaltiger und weitsichtiger, als Personal abzubauen. In den vergangen Wirtschaftskrisen hatten Unternehmen stark auf Personalabbau gesetzt und konnten beim Anspringen der Konjunktur Aufträge aufgrund von Fachkräftemangel kaum bewältigen. „Deshalb ist effektives Kostenmanagement in nicht-strategischen Beschaffungsbereichen besonders in Krisenzeiten sehr wichtig“, so Halbach weiter.










