(openPR) Stickerei- und Spitzenarbeiten haben in der Ostschweiz eine lange und reiche Tradition. Aus Arbon stammt denn auch einer der führenden Stickmaschinenvertreiber: Melco (Oerlikon Saurer Arbon AG). Melco orientiert sich an der Zukunft. Die heutigen Stickmaschinen sind so konzipiert, dass sie jeder bedienen kann. Das eröffnet Firmen verschiedener Branchen neue Möglichkeiten.
Die Stickerei hat eine lange Geschichte. Schon vor vielen Jahrhunderten verzierten gestickte Tier- und Menschengestalten Kleider und Vorhänge. Erzeugnisse des Stickereihandwerks finden sich in nahezu allen Kulturen und Regionen wieder. Einen speziellen Anteil an dieser Geschichte hat die Ostschweiz. Seit dem 18. Jahrhundert war hier die Stickerei in Heimindustrie weit verbreitet. Menschen, die in bescheidenen Verhältnissen lebten, waren oft auf diesen Zusatzerwerb angewiesen – und oft stickte die ganze Familie mit. Bereits 1773 waren rund 6000 Stickerinnen aus der Ostschweiz und dem Vorarlberg für die St. Galler Stickerei-Exporteure tätig.
Diese Art von Heimarbeit ist heute nahezu ausgestorben. Handstickmaschinen gibt es kaum mehr. Und auch die Zeiten der riesigen Stickereihallen sind vorbei. Eine Stickmaschine von heute ist etwa so gross wie eine Kaffeemaschine. Ihre Entwicklung verlief wie die des Computers oder des Telefons unter dem Motto «schneller, besser, kleiner». Grossen Anteil an diesem Fortschritt hatte die ehemalige Firma Saurer in Arbon. Sie baute 1913 eine Stickmaschine, die 100 Stiche pro Minute schaffte – damals ein Meilenstein der Technikgeschichte. Heute, 95 Jahre später, produziert die Tochterfirma Melco – mit Hauptsitz in Denver – ein Produkt, das 15 Mal so schnell arbeitet: die modulare Ein- und Mehrkopfstickmaschine AMAYA.
Die rasante Entwicklung der Stickmaschinen war natürlich nur dank den Fortschritten in der Computerindustrie möglich. Und die technische Innovation ging vor allem auch Richtung Benutzerfreundlichkeit. Eine AMAYA-Stickmaschine kann eigentlich jeder bedienen. Man braucht dazu keine besonderen Fachkenntnisse. Zudem kann der Nutzer die Seriengrössen selbst bestimmen und hat auch die Lieferzeiten für Stickereiwaren im Griff.
Sportgeschäfte, Textilshops, Siebdrucker oder auch Werbeartikelhändler dürften sich diese Vorteile zunutze machen. Denn Bestickungen für Corporate Fashion oder zur Personalisierung von Team- und Vereinskleidung stehen zurzeit hoch im Kurs. Und die AMAYA-Stickmaschine könnte diese Bedarfslücke decken. Das wäre dann gewissermassen eine Rückkehr zur Heimindustrie unter neuen Vorzeichen, die dem Nutzer Flexibilität bietet und womöglich neue Geschäftsfelder eröffnet.









