(openPR) Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland etwa 500.000 Menschen mit Krankenhauskeimen. Von diesen Infektionen wären rund zehn Prozent durch die richtige Desinfektion der Hände vermeidbar gewesen. Um das Bewusstsein ihrer Mitarbeiter hierfür zu schärfen, beteiligte sich die Emma Klinik heute am bundesweiten "Tag der Hände" der Kampagne "Aktion Saubere Hände".
In Zusammenarbeit mit der Firma Ecolab wurden die Mitarbeiter der Emma Klinik sowie interessierte Besucher über die Bedeutung der richtigen und stetigen Desinfektion der Hände informiert und erhielten die Gelegenheit, mittels Schwarzlicht zu testen, wie gut sie ihre Hände desinfiziert hatten. "Um die Sicherheit unserer Patienten zu gewährleisten und sie vor gefährlichen Krankenhauskeimen zu schützen, ist eine einmalige Aktion wie diese jedoch keineswegs ausreichend. Unsere Mitarbeiter werden deshalb mehrmals im Jahr geschult", berichtete Dr. med. Robert Porcher, Ärztlicher Direktor der Emma Klinik Seligenstadt.
In diesem Zusammenhang rückt auch ein wesentlicher Vorteil ambulanter Operationen ins Blickfeld: "Bei ambulanten Operationen ist die Gefahr, sich mit einem resistenten Krankenhauskeim anzustecken um ein Vielfaches geringer, als bei einem stationären Aufenthalt. Das liegt vor allem daran, dass die Patienten so gut wie keinen Kontakt zu anderen Patienten haben, die potentiell Träger eines resistenten Bakteriums sein können. Außerdem treten die gegen bestimmte Antibiotika resistenten Bakterienstämme vor allem dort auf, wo viele Patienten mit Antibiotikum behandelt werden. Dies ist in den Praxen der ambulanten Operateure oder ambulanten Operationszentren nicht der Fall", so Porcher abschließend.












