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Das Prinzip Abramowitsch

11.11.200812:05 UhrSport

(openPR) Steht der europäische Fußball vor einem grundlegendem Wandel?

Fünf Jahr und fünf Monate ist es nun her, dass der russische Geschäftsmann Roman Abramowitsch sich für 210 Millionen Dollar beim FC Chelsea einkaufte und seit dem nicht weniger als 764 Millionen Dollar in das Team investierte – das große Ziel Champions-League wurde aber bisher dennoch nicht erreicht.



Für außenstehende ist es jetzt bereits Unglaublich, was für einen Einfluss eine einzige Person auf den weltweiten Fußball hat. Die Strukturen im Fußball haben sich drastisch geändert – kein tägliches Gehalt, was für viele Leute ein Jahreseinkommen ist, scheint zu hoch zu sein; keine Ablösesummen ist in ihrer Höhe limitiert.

Damit ist es aber nicht getan. Abramowitsch hat Einfluss in vielen europäischen Topklubs und der britische Sportjournalist Dan Brennan ist der Meinung, dass der Kauf des Londoner Vorortklubs nur der Beginn einer Strategie ist, die die europäische Fußballlandschaft grundlegend verändern soll. Ein knappes Jahr nach dem Kauf des FC Chelsea investierte Sibnef (Abramowitsch ist 88 Protzentiger Anteilhaber) 54 Millionen Dollar in den ZSKA Moskau. War das Motiv dahinter, patriotisch gesinnte Russen zu beruhigen, da er für das vielfache dieses Geldes lieber einen englischen Klub kaufte, statt es in den russischen Fußball zu stecken?

Nein, Brennan beschreibt, wie sich Abramowitsch ein internationales Fördersystemen von internationalen Verein aufbaut an dessen Spitze der FC Chelsea steht. Im Mittelpunkt stehen der FC Porto, der PSV Eindhoven und ZSKA Moskau. Durch diese Verbindungen unter den Klubs sei der FC Chelsea in der Lage, an Spieler aus Osteuropa und Süd Amerika zu kommen und diese dann als „Back-Up“ bei den kleineren Vereinen zu verpflichten. Sie sind eine art Sprungbrett, um zum großen FC Chelsea zu kommen. So geschehen mit Iviva Olic. Er wurde mit 7,5 Millionen US $ von Dynamo Zagreb zu ZSKA Moskau transferiert. In Moskau angekommen sagte er, dass er Moskau nur als Sprungbrett zu Chelsea sehe. Ein späterer Wechsel zu den Londonern sei ihm in den Vertragverhandlungen sogar versprochen worden.

Porto, Eindhoven und Moskau werden so zu „Chelsea feeder clubs“. Den Spielern wird in Vertragsverhandlungen zugesagt, dass sie einmal beim großen FC Chelsea spielen werden. Robben wurde so für 21,5 Millionen Euro vom PSV Eindhoven zu Chelsea verkauft. Im Gegenzug soll Chelsea Einhoven bei der Verpflichtung des brasilianischen Verteidigers Alex unterstütz haben.

Durch die Verpflichtung des portugiesischen Erfolgstrainers Jose Mourinho als Trainer hat sich Chelsea auch die Optionen auf alle Nachwuchstalente, die dem Fördersystem Portos entspringen gesichert. Früchte trug das ziemlich schnell – Paulo Ferreira (16 Millionen Euro) und Ricardo Carvalho (24,5 Millionen Euro) wechselten mit Mourinho zu Chelsea.

Bei ZSKA Moskau lief das anders. Durch die „Spende“ von 54 Millionen Euro wird Abramowitsch zwar nicht Besitzer des Klubs, was FIFA-Regularien auch verbieten würden - er sicherte sich aber durchaus einiges an Einfluss in dem Klub. Zumal er eine Männerfreundschaft mit seinem altem Geschäftspartner Jewgenij Giner pflegt, der ZSKA Moskaus Clubpräsident ist.

Wie sich die europäische Fußballwelt weiter verändern wird, wird die Zukunft zeigen. Da es aber durchaus ein Trend unter Superreichen ist, sich Fußballvereine als „Spielzeug“ anzulegen – siehe Tottenham, Hoffenheim, Newcastle usw. – könnte es im internationalen Fußball bald eine zwei Klassen Gesellschaft geben – Spitzenklubs und prominente „Förderklubs“.

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