(openPR) München, 10.11.08 (gzfa) – Digitale Volumentomographie kann Präzision und Qualität in der Implantologie deutlich verbessern. Davon überzeugt ist Franz Weiß, Geschäftsführer der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA), die ein bundesweites interdisziplinäres Netzwerk betreibt. „Man kann durch die gestochen scharfen Bilder entzündliche oder beherdete Stellen mit größter Sicherheit identifizieren. Alle Beteiligten bleiben so auch langfristig von bösen Überraschungen verschont“, argumentiert Weiß. Diese neue bildgebende Technologie liefert darüber hinaus wesentliche Beiträge für die implantologische Planung und Positionierung. Auch in der Kieferorthopädie und Endodontie kann man von der detailreichen Darstellung der Kieferstrukturen profitieren. Die hohe Bildqualität macht Knochensubstanz, Nervenverlauf, verschachtelte Zähne oder Dentitionen exakt sichtbar. Die GZFA will diese Vorteile nun zusammen mit Baumgartner & Rath verstärkt umsetzen.
Verringerte Strahlenbelastung
Während Implantologen die Computertomographie bereits selbstverständlich nutzen, bildet die digitale Volumentomographie in deutschen Praxen noch eine absolute Ausnahme. Jedoch könnte das wachsende Problembewusstsein zur Strahlenbelastung durch den CT einen Kurswechsel einleiten. Lösungen bieten hier digitale Technologien der neuesten Generation. Cone-Beam-Geräte beispielsweise erfassen ihre Daten mit einem kegel- oder pyramidenförmigen Röntgenstrahl. Dessen verkürzte Röntgenimpulse führen zu einer deutlich geringeren effektiven Bestrahlungszeit. Ihre Strahler-Detektor-Einheit umkreist den Patienten mit einer einzigen Umdrehung. Dabei entstehen bis zu 500 Projektionseinzelaufnahmen. Eine aufwändige Rekonstruktion errechnet in wenigen Minuten die sogenannten Voxel. Dabei handelt es sich um die kleinsten Elemente der 3D-Röntgeninformationen des Patienten, sie bilden die Grundlage für das Darstellen diverser Schnittebenen oder Panoramaabbildungen.
Richtungsweisende Zusammenarbeit
Die GZFA will die Vorteile der digitalen Volumentomographie nun verstärkt für ihr ärztliches Netzwerk umsetzen. Dafür baut sie ihre Zusammenarbeit mit dem Münchner Unternehmen Baumgartner & Rath aus und gewährleistet so die fachgerechte Installation und Betreuung. „Wir arbeiten seit über zehn Jahren für ausgereifte Technologien und IT-Infrastrukturen in Europa. Mit unserem Know-how und den spezifischen Inhalten von Herstellerseite können wir diese anspruchsvolle Entwicklung sicher aufs Beste unterstützen“, legt Jörg Rath dar.
Installation beeinflusst Resultate erheblich
Die fachgerechte Installation sollte grundsätzlich durch den Hersteller oder qualifizierte Kooperationspartner vor Ort erfolgen. Das fordert die schwedische Wissenschaftlerin Kristina Hellén-Halme, die 2007 an der Universität Malmö eine entsprechende Studie durchgeführt hat. Darin untersuchte sie den Umgang mit digitalen Röntgenverfahren in Allgemeinpraxen und Kliniken. Oft wurden Erfordernisse zu Lichtstärken und Kontrast zu wenig berücksichtigt und so die optimale Bildqualität nicht erreicht. Darunter litten im hohen Umfang die Resultate von Diagnosen.











