(openPR) Vor einem Jahrzehnt noch in der Minderheit, wird heute eine kaum noch zu überblickende Zahl von Techhouse-Compilations auf den Markt geworfen, die bereits die Menge der releasten LPs zu übersteigen scheint. Aus dieser Masse der zumeist ebenso lieblos wie wahllos zusammengeschusterten Mix-CDs gilt es heute herauszustechen.
Umso cleverer von Circle Music durch ein übergeordnetes Thema nun eine ‚Konzeptcompilation’ herauszubringen. Diese lautet Mechanic Side of Nature und gibt dem DJ und Label-Besitzer Alex Flatner damit auch gleichzeitig das Motto vor, unter dem er seine Auswahl treffen durfte.
Diese Auswahl versammelt nicht nur so prominente Namen wie Toni Rios, Umek oder Lopazz sondern wird auch tatsächlich dem Anspruch gerecht, einen möglichst organischen Sound zu erschaffen. Die allesamt sehr komplexen Tracks wimmeln nur so von Soundelementen und zahllosen, kaum zu verordnenden Geräuschen – manche plötzlich auftauchend, andere leise, kaum wahrnehmbar im Hintergrund, wieder andere lauter werdend um unvermittelt wieder zu verschwinden. So vermittelt der Soundteppich tatsächlich den Eindruck durch dichtes Unterholz zu klettern – man meint sich im musikalischen Dickicht von zahllosen abenteuerlichen Eindrücken umgeben.
Diese akustische Safari thematisiert endlich das interessante Verhältnis zwischen organischer Natur auf der einen und elektronischer Musik auf der anderen Seite. Im Spannungsfeld zwischen Gegensatz und Anlehnung ist Alex Flatner mit Mechanic Side of Nature eine schlüssige und darüber hinaus feiertaugliche Compilation gelungen.
Spacelounge Media®, Victor Franke, http://pressedienst.spacelounge.net
























