Das Risiko besteht in einer extensiven Landwirtschaft
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:DBV-Präsident Sonnleitner im Interview mit Le Figaro
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04.03.2004Die schrittweise Einführung des Regionalmodells im Zuge der Umsetzung der EU-Agrarreform benachteiligt die deutschen Landwirte gegenüber ihren europäischen Nachbarn. Nicht der Wettbewerb der Betriebe untereinander wird gefördert, sondern die Prämien werden zugunsten der extensiven Betriebe, der Nebenerwerbsbetriebe sowie der aufgebenden Betriebe umverteilt und diejenigen mit Intensivhaltung bekommen weniger. Das Regionalisierungssystem in Deutschland bestraft somit die Milch-, Rindfleisch- und Maiserzeuger. Das sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, im Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro. Die Konsequenz sei, dass viele Betriebe damit dauerhaft ihr Überleben riskierten und die gesamte Wirtschaft dieses Sektors in Mitleidenschaft gezogen würde.Mit den Luxemburger Beschlüssen sollten vor allem die Beihilfen von der Produktion abgekoppelt und den Landwirten ein größerer wirtschaftlicher Spielraum gewährt werden, erläuterte Sonnleitner weiter. Es dürfe nicht übersehen werden, dass die Entkopplung bereits ein kompletter Paradigmenwechsel für die Landwirtschaft sei. Hinzu komme aber in Deutschland noch ein Gesetzentwurf, der über die Umsetzung der EU-Agrarreform hinaus alle ökologischen Wünsche in Bezug auf Umwelt- und Tierschutz beinhalte. Während die deutsche Landwirtschaft mit den von Brüssel verordneten Umweltrichtlinien keine Problem habe, müsse jedoch eine Agrarrevolution verhindert werden, die zu einer Extensiv-Landwirtschaft führe.Nach den Vorstellungen des Berufsstandes müsse das Fischler-Modell mit einigen kleinen Korrekturen umgesetzt werden. Bevor das Regionalmodell angewandt werde, müssten sowohl die Rindfleischerzeuger als auch die Getreideanbauer bis mindestens 2009 in den Genuss des Standardmodells kommen. Er setze daher auf den Bundesrat, von dem er sich die dringend notwenige Korrektur des Gesetzentwurfs erhoffe, betonte Sonnleitner im Le Figaro.Ansprechpartner: Pressestelle Deutscher BauernverbandE-Mail:

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