(openPR) Die Wirren der vergangen Wochen am Kapitalmarkt haben erwartungsgemäß nun auch auf die Nachfrage nach privat genutzten Immobilien durchgeschlagen. Drohende Bankpleiten sowie die Crashs an den Börse führten erneut zur Verunsicherung bei den privaten Käufern, so dass sich fast gar nicht mehr dreht, meldet der ImmoVerlag, Grömitz, als Ergebnis einer Ad hoc Umfrage.
Makler würden die Situation als kritisch, aber als übliche Reaktion auf die derzeit noch nicht absehbaren Zukunftsaussichten bezeichnen und erwarten erneut einen deutlichen Preisdruck für Bestandsimmobilien. Dieser gelte insbesondere für Eigenheime. Bei Anlageimmobilien sei man hingegen optimistisch, dass der Verkaufsdruck mittelfristig durch die steigende Nachfrage von Börsenaussteigern kompensiert werden könne.
Verlagsseitig wird erwartet, dass die aktuelle Marktsituation zum einem weiteren Anstieg der Selbstvermarkterquote führen wird, die bereits nach dem letzten Crash auf ca. 50% angewachsen war. Erfahrungsgemäß steigen die privaten Vermarktungsaktivitäten bei spürbar nachlassender Nachfrage sprunghaft an, erklärt der Verleger, Stephan Probst, der zugleich Autor zahlreicher Ratgeber für private Immobilienanbieter ist. Dies ließe sich u.a. deutlich an den Verkaufszahlen spezieller Selbstvermarktungsratgeber, wie bspw. „Immobilien von/an privat“ ablesen, die inzwischen mehr als 70% des Gesamtumsatzes des ImmoVerlag ausmachen.
Vorrangiges Ziel der privaten Aktivitäten ist laut Probst in erster Linie der Wertausgleich durch die Einsparung der Maklercourtage, die zwischenzeitlich inkl. MwSt. immerhin rund 7% beträgt. Diesen Vorteil möchte man immer öfter gern ins eigene Säckel stecken oder an die Kaufinteressenten weitergeben.
Der Autor warnt jedoch bei allen sich aus einem Privatverkauf ergebenen Chancen davor, die Risiken, die eine Selbstvermarktung mit sich bringt, zu unterschätzen. So wird häufig aus Unkenntnis eine Unmenge Geld für Experimente verpulvert oder es werden gravierende Fehler bei der Kaufvertragsgestaltung gemacht, die irreversibel sind. Der Immobilienmarkt hat eigene Funktionsgesetze, die es zu kennen gilt, will man kein oder nicht noch mehr Geld verlieren.










