(openPR) Am 06. September 2008 feierte das Jahnstadion in Göttingen nach umfangreichen Sanierungsarbeiten seine Wiedereröffnung. Vereins- und Wettkampfsport können nun auf den neuen Leichtathletikanlagen ausgetragen werden. Prunkstück des Stadions ist die neue Kunststofflaufbahn. Hierfür wählte die Göttinger Sport & Freizeit GmbH & Co. KG den Laufbahnbelagtyp Regupol AG des Bad Berleburger Sportbodenherstellers BSW.
Die Errichtung des Jahnstadions auf einer ehemaligen Kiesgrube führte dazu, dass sich der Boden an der Laufbahn mit der Zeit absenkte. Daraus resultierende Verletzungsgefahren und ungleiche Verhältnisse auf den einzelnen Bahnen forderten eine grundlegende Sanierung. Mit Regupol AG wählte die Göttinger Sport & Freizeit GmbH & Co. KG hierfür den oft verlegten und bewährten Hybridbelag Regupol AG der BSW GmbH.
Regupol AG besteht aus einer vorgefertigten Basisschicht und einer vor Ort aufgetragenen Nutzschicht (= Hybridbelag). Durch die Vorfabrizierung der Basisschicht, bestehend aus Regupol-Bahnenware, werden die physikalischen Eigenschaften während des gesamten Produktionsprozesses genau kontrolliert. Die Verklebung der Regupol-Elastikschicht vor Ort wird mit einem speziell für Regupol entwickelten 2-komponentigen Polyurethan Klebstoff durchgeführt, welcher Spannungen zwischen Gummi und Asphalt / Beton aufnehmen und kompensieren kann. Die Nutzschicht von Regupol AG wird vor Ort aufgebracht, damit die einzelnen Bahnen miteinander verbun-den und die Poren in der Basismatte verschlossen werden. So entsteht ein völlig fugenloser Belag. Regupol AG ist ein Hochleistungsbelag, der an jeder Stelle der Sportanlage die selben physikalischen Eigenschaften aufweist.
Ein fugenfreies und optisch einwandfreies Erscheinungsbild bieten auch Insitu- bzw. Ortseinbaubeläge. Allerdings sind durch den Einbau vor Ort ohne werkseitig vorgefertigte Komponenten die Dicke und Verdichtung des Materials nur schwer zu kontrollieren. Die Qualität des Untergrundes, Mischfehler (die Komponenten eines Insitu-Belages werden vor Ort abgewogen und gemischt) oder die Wetterbedingungen können dafür sorgen, dass die Qualität des ausreagierten Polyurethan-Gummigemisches nicht optimal ist.
Das Jahnstadion in Göttingen ist nun ausgestattet mit einer Kampfbahn vom Typ A, bestehend aus acht Rundlaufbahnen, neun Sprintstrecken an der Hauptgerade, acht Sprintstrecken an der Gegengerade sowie zwei Segmenten. Da sie die Richtlinien der IAAF und des DLV erfüllt, kann das Jahnstadion in Göttingen ab sofort auch Austragungsort für internationale Wettkämpfe sein.
Rolf Geese, Vorsitzender der Leichtathletikgemeinschaft Göttingen und Dozent für Sportwissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen, hat durchweg positive Rückmeldung von den Vereinsmitgliedern erhalten. So wurden im Rahmen des Vereinsports Bestleistungen gelaufen und die Bahn als „schnell und einfach spitze“ bezeichnet.











