(openPR) Halloween wird in Deutschland immer beliebter. Wer schlüpft nicht gern aus der gewohnten Rolle und streicht abends bei „Trick or Treat“ durch die Nachbarschaft. Heutzutage sind die Tricks doch etwas gruseliger als sonst. Christoph (14) verkleidet sich diesmal als Heizöllieferant. „Ich denke, dass wird die meisten doch ziemlich schocken, wenn ich mit der Öltankrechnung drohe“. So auch Evelyn (16) aus Darmstadt. Sie hat sich den Benzinkanister ihres Vaters geklaut. „Wenns keine Süßigkeiten gibt, halt ich einfach den Kanister hoch. Da werden viele wohl lieber die Süßigkeiten rausgeben.“
Dass die hohen Preise für Gas, Heizöl und Benzin zum Gruseln sind, ist ja nichts Neues. Machtlos lauscht man den täglichen Preiserhöhungen im TV und sinkt resigniert ins Sofa, wenn die Politik parallel verlauten lässt, dass sie gegen diese Abzocke rein gar nichts unternehmen kann. Im Gegenteil. Nun sollen Spritfresser mit grüner Banderole noch gefördert werden. Die Autoindustrie wird sich wohl bedanken. An den hohen Preisen für Kraftstoffe wird das Nichts ändern. Dem Erna- und Otto-Normalbürger sollte nun endlich bewusst werden, dass von Seiten der Politik keine Rettung zu erwarten ist, solange wir von Energieimporten abhängig sind.
Jeder muss nun selbst schauen, wie man sich aus diesem Dilemma befreit. Hier kann jeder im wahrsten Sinne des Wortes zunächst vor der eigenen Haustür kehren, denn die meiste Energie im Haushalt wird von der Öl- und Gasheizung verbraucht. Wer sich diesem bewusst ist, kann durch geeignete Maßnahmen, schnell die Heizkosten senken. Erster Schritt ist meist eine Energieberatung. Hier wird zwar das bereits genannte Ergebnis nur rezitiert, jedoch dient sie häufig auch als Anfang, aus der Trägheit und Resignation auszubrechen.
Viele Optionen stehen offen. Wer Klima und Geldbeutel schonen möchte, sollte sich jedoch von den vollmundigen Versprechen eines Brennwertgerätes schnell verabschieden, denn Abhängigkeit und Preisspirale bleiben, sie werden nur etwas gemindert. Bleibt die Dämmung oder ein kompletter Heizsystemwechsel. Beides ist meist nicht zu stemmen. Aber auch hier ist die Antwort eindeutig, wenn man Investition und Kostenersparnis gegenüberstellt: Für eine Erdwärme- oder Pelletheizung zum Beispiel werden schnell 20.000€ fällig. Beide Systeme reduzieren die Heizkosten jedoch um 50% bis 60%. Ein Vollwärmeschutz kostet schnell 40.000€. Dieser reduziert die Heizkosten jedoch meistens nur um 30% bis 40%. Und Abhängigkeit und Preisspirale bleiben zudem ständiger Begleiter, sodass selbst diese Einsparung schnell aufgezehrt ist.
Wer bis zu dieser Einsicht vorgedrungen ist, steht dann vor der Frage, wie die Investition in Wärmepumpe oder Pelletheizung ins Haushaltsbudget passen. Hier ist nun letztlich die Erdwärmepumpe klar im Vorteil. Diese spart soviel ein, dass davon die Raten eines KfW-Förderdarlehens spielend bezahlt werden können. Und das mit Sicherheit. Denn während die Pelletpreise Jahr für Jahr immens schwanken und sich aktuell wieder dem Kostenäquivalent von Heizöl annähern, weist die Erdwärmeheizung langfristig stabile Preise auf. Diese nutzt nämlich zu 75% die kostenlose Erdwärme. Und ist nur zu 25% auf Strom angewiesen. Steigt also der Strompreis um zum Beispiel 10%, so steigen die Heizkosten nur um 2,5%.
Wer also nun Halloween zum Anlaß zur Heizungssanierung nimmt, muss sich im nächsten Jahr nicht mehr vor den Tricks der Nachbarskinder gruseln. Sie können dann auch beruhigt ohne Süssigkeiten nach Hause geschickt werden, sofern sich denn Christoph und Evelyns Eltern auch für Erdwärme entschieden haben. Dann sind nämlich mit Sicherheit auch die Treats wieder im Haushaltsbudget drin, sodass Halloween vielleicht wieder zur Nebensache wird. Vielleicht.











