(openPR) Stuttgart, 29. Oktober 2008 Infolge sinkender Fertigungstiefen sind immer mehr Unternehmen darauf angewiesen, ihre Zulieferer in die Produktentwicklung einzubinden. Für die Einkäufer heißt das: mehr und schneller kommunizieren und aushandeln. Lieferantenportale helfen ihnen dabei, den Austausch zwischen allen Beteiligten zu vereinfachen.
Das Kommunikationsvolumen in deutschen Unternehmen ist laut dem Berlecon Report „Wettbewerbsfaktor effiziente Kommunikation - Potenzial von Unified Communications in deutschen Unternehmen“ in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Einen der Gründe für diese Entwicklung sehen die Marktbeobachter in der zunehmenden Vernetzung mit externen Partnern. Für die Mehrheit der von Berlecon befragten deutschen Einkaufsleiter (90 Prozent) ist daher eine effiziente Kommunikation wichtig oder sehr wichtig, um die Zusammenarbeit mit ihren Zulieferern zu verbessern.
Karl-Heinz Theiling, Geschäftsführer der ONVENTIS GmbH und Anbieter von SRM Software im on demand Modus, erwartet daher, dass Unternehmen verstärkt ihre Kommunikationsprozesse im Einkauf auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls handeln werden. „Die Notwendigkeit, unkompliziert und schnell miteinander zu kommunizieren, wird Unternehmen über kurz oder lang zwingen, IT-Lösungen einzubinden, die die Transparenz für alle Beteiligten erhöhen und Medienbrüche vermeiden.“
Im Vergleich zu E-Mails haben Lieferantenportale für den Austausch zwischen allen Beteiligten entscheidende Vorteile: Beispielsweise ist die Historie für alle nachvollziehbar und durch den gemeinsamen Zugriff auf eine Datenbank ist zudem sichergestellt, dass alle stets über die aktuellsten Informationen verfügen. Laut Theiling eignen sie sich dadurch hervorragend für das Management der kollaborativen Prozesse. Daher entscheiden sich ONVENTIS Kunden, die insbesondere produktionsrelevante Güter über die Lösung beschaffen wollen, zunehmend für eine SRM Lösung, die als Frontend zum ERP System aufgesetzt ist.
Vorreiter für die Implementierung von Portalen sind dabei meist Unternehmen aus innovativen Branchen. Sie sind stärker als andere gezwungen, ihre Zulieferer in die Produktentwicklung einzubinden. Die Schott AG setzt beispielsweise seit 2002 auf TradeCore SRM von ONVENTIS und erleichtert damit ihren Mitarbeitern die Zusammenarbeit: „Mit unserem Lieferantenportal arbeiten alle am Prozess Beteiligten zu jedem Zeitpunkt auf dem gleichen Datenstand. Damit erzielen wir maximale Transparenz in der Kommunikation mit unseren Lieferanten, wodurch wir insbesondere die Effizienz unserer Teams beachtlich steigern“, so Michael Glaninger, Director Global Purchasing eProcurement bei der Schott AG.





